Mi, 15. August 2018

"Inoffiziell"

25.11.2017 09:57

Klagenfurter Stadtpolitikerin plant Rückzug

Die Debatte um die Zukunft des Hortes in der VS Festung hat im Klagenfurter Magistrat viel Staub aufgewirbelt. Im Rathaus ranken sich Gerüchte, die zuständige Stadträtin Ruth Feistritzer (SPÖ) würde nach einem Rüffel von Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz ihren Rücktritt einreichen. "Ich gehe Ende Jänner", erklärt Feistritzer in der Samstagausgabe der "Kärntner Krone".

Die Gerüchte um den Rücktritt von Ruth Feistritzer waren am Freitag das Tagesgespräch im Klagenfurter Rathaus, zumal sich die Stadträtin ausgerechnet in dieser Woche in den Urlaub verabschiedete.

"Nein, ich bin noch im Amt", erwidert Feistritzer im Gespräch mit der "Krone". "Ich gehe jedes Jahr in der letzten November-Woche auf Urlaub, da ich für Verwandte Kekse backe..."

Tatsächlich aber will sich Feistritzer spätestens Ende Jänner aus dem Stadtsenat zurückziehen: "So war es schon immer geplant." Grund sei die Landtagswahl, bei der Feistritzer sogar an dritter Stelle der SPÖ-Landesliste kandidieren wird.

Ihr Nachfolger wird - wie berichtet - Franz Petritz  (35), der ihre Ressorts Bildung, Familie, Integration übernehmen wird. "Er wird schon in nächster Zeit bei einigen Sitzungen dabei sein, um sich gut einzuarbeiten", so Feistritzer. Mit den Diskussionen um die Festung habe alles nichts zu tun, beteuert sie.

Gehaltserhöhung für 1900 Mitarbeiter
Freuen dürfen sich unterdessen die Mitarbeiter des Magistrates. Sie erhalten 2018 eine Gehaltsanpassung von 2,48 Prozent. Diese liegt 0,15 Prozent über dem Bundesschnitt. Das sind knapp 2,5 Millionen Euro. "So war es immer versprochen", sagt Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler.

von Christian Rosenzopf, "Kärntner Krone"

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