01.01.2007 13:12 |

Brand in PSK-Filiale

"Großes Geschäft" für die Feuerwehr an Silvester

Das neue Jahr ist erst eine Stunde alt gewesen, da hatte die Wiener Feuerwehr schon ihren 20. Löscheinsatz absolviert. "Silvester ist immer großes Geschäft. Heute Nacht sind rund 800 Leute im Einsatz", sagte ein Feuerwehrsprecher Sonntagnacht. Für Alarm hatte zunächst ein Feuer in einer PSK-Filiale in der Leonhardgasse 7-13 im Bezirk Landstraße gesorgt.

Dort hatten mehrere Postpakete zu brennen begonnen. Schwerer Rauch zog auch in mehrere angrenzende Wohnungen. "Ob das Feuer von einer Rakete ausgelöst worden ist, weiß man noch nicht", sagte der Feuerwehr-Sprecher. Der Einsatz dauerte eine knappe Stunde.

Gemessen an anderen feurigen Silvesternächten, begann 2007 offenbar gar nicht so schlimm: "Alles in allem war es bisher sogar eher ruhig. Wir hatten jetzt den 20. Einsatz seit Mitternacht", sagte der Feuerwehr-Sprecher rund eine Stunde nach dem Jahreswechsel. "Personen kamen bei diesen Bränden nicht zu Schaden. Es handelte sich fast überall um durch Raketen ausgelöste Kleinfeuer."

Im südlichen Niederösterreich gab es bereits den ersten Feuerwehr-Großeinsatzes im noch jungen Jahr 2007: kurz nach Mitternacht begann der Wald auf dem Silberberg bei Gloggnitz (Bezirk Neunkirchen) zu brennen, wie das Abschnittsfeuerwehrkommando Ternitz mitteilte. Häuser waren dabei allerdings nicht bedroht, da der Wald "den Berg hinauf" brannte, erzählte der Einsatzleiter. Menschen seien ebenfalls nicht zu Schaden gekommen. 24 Feuerwehrautos und 150 Feuerwehrmänner waren im Einsatz.

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