Mi, 15. August 2018

Finanzberater warnen

20.11.2017 16:41

Weihnachtseinkäufe führen oft in Schuldenfalle

Der erste Advent ist zwar erst am Sonntag, doch die Steirer sind schon in Einkaufslaune. Wie berichtet, werden hierzulande sechs Millionen Packerl verschenkt, mit durchschnittlich 370 Euro geben die Landsleute heuer sogar um zehn Euro mehr aus als im Vorjahr. Doch das Weihnachtsgeschäft hat auch Schattenseiten.

Neben dem Einkauf im Geschäft spielt auch das Internet eine große Rolle, wenn Steirer "Christkind" spielen wollen. Ein Mausklick, und schon werden Bücher, CDs, Kleidung und Elektrogeräte direkt vor die Haustüre geliefert. Das erspart lästiges Packerlschleppen, die Auswahl ist viel größer, und oftmals muss erst später bezahlt werden. Käufe auf Rechnung oder Kredit machen’s möglich.

Doch dieses "Rucki-Zucki-Shopping" für Einkaufstrubel-Muffel birgt große Gefahren. Kurz vor dem Advent warnen steirische Finanzexperten eindringlich vor der Schuldenfalle Weihnachten! Wie Christof Lösch, Leiter der steirischen Schuldnerberatung, die nach dem großen Fest wieder mit einem Ansturm von Hilfesuchenden rechnet: "Es klingt verlockend, was jetzt alles angeboten wird. Der schnelle Weg zum Kredit ist aber der falsche Weg."

"Jeder hat finanzielle Grenzen"
Wichtig sei es, dass sich Kunden einen Haushaltsplan zurechtlegten und ehrlich zu sich und ihren Lieben seien: "Denn jeder hat finanzielle Grenzen. Es geht darum, Liebe zu schenken und keine Unsummen auszugeben. Zu Weihnachten zählt nicht der Materialwert", gibt Christof Lösch zu bedenken.

Dazu passt eine aktuelle Studie der Alpen-Adria-Uni Klagenfurt. Tenor: Wer bar bezahlt, hat seine Ausgaben besser im Blick. Mit Bankomat- und Kreditkarten könne man sich Rechnungsbeträge schwerer merken…

Gerald Schwaiger, Kronen Zeitung

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