Sa, 18. August 2018

Tier geborgen

20.11.2017 08:06

Treibjagd: Reh stürmte in Panik durch Gärten in NÖ

Turbulenzen um Treibjagden in Niederösterreich: Während in Altlichtenwarth wegen der Dezimierung des Niederwildes das Waidwerk ruht, musste in St. Pölten-Wagram zur Bergung eines geflüchteten Rehs sogar die Polizei ausrücken. Und im Bezirk Lilienfeld ging jetzt ein Wolf in die Fotofalle.

"Das arme Reh, offenbar ein junger Bock, hat sich in Panik in unsere Gärten geflüchtet und dort sogar vor lauter Angst einige Zäune umgetreten", schildert ein betroffener Hausbesitzer aus Wagram. Er glaubt, dass der scheue Waldbewohner offensichtlich bei einer Treibjagd im benachbarten Ratzersdorf aufgeschreckt worden war und dann in Richtung Stadt gelaufen ist.

Verirrtes Reh wurde behutsam geborgen
Der Mann alarmierte die Polizei, und bald darauf traf auch der Jagdleiter ein. Zur Ehrenrettung der Waidmänner: Das verletzte - und wegen eines verstauchten Laufes humpelnde - Tier wurde behutsam geborgen. Das jagdliche Geschehen war übrigens legal und erfolgte sonst äußerst waidmännisch. Nachsatz zu Altlichtenwarth: Das Niederwild dürfte durch ein Überhandnehmen der Greifvögel dezimiert worden sein. Zumal auch ein Biobauer aus dem Pielachtal sagt: "Seit Sperber über meinem Hof kreisen, kommen keine Singvögel mehr zum Futterhaus."

Wolf ging im Bezirk Lilienfeld in die Fotofalle
Neues auch vom Wolf: Ein Isegrim dürfte jetzt auch durch den Bezirk Lilienfeld traben. Ein gut genährtes Exemplar ging dort zuletzt in eine Fotofalle.

Mark Perry & Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

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