Di, 21. August 2018

Causa Dr. P.

19.11.2017 06:00

Betrug auch in Formel 1? Jetzt ermittelt TV-Anwalt

Nächster Akt in der Taxi-Odyssee. Nachdem ein Taxler seinen Fahrgast Dr. Jürgen P. angezeigt hatte, da ihn dieser um 18.000 Euro geprellt haben soll, meldete sich nun der deutsche TV-Anwalt Ingo Lenßen: Sein Mandant habe Dr. P. für Werbung beim Formel-1-Rennen in Spielberg 40.000 Euro bezahlt - aber nichts bekommen!

Konkret geht es im neuen Betrugsverdacht darum, dass der Hochstapler einen Geschäftsmann aus Kaiserslautern (Deutschland) übers Ohr gehauen haben soll. "Auf einem Charity-Event hat ihm Dr. P. eine Leistung beim Großen Preis von Österreich verkauft: Sein Firmenlogo sollte auf Wagen und Helm der Force-India-Fahrer prangen. Ebenso hat der Unternehmer Boxen-Karten für Spielberg ersteigert. 40.000 Euro für nichts", so der deutsche "Express".

Deutscher Staatsanwalt ermittelt
Und da der Kaiserslauterer Dr. P. angezeigt hat, laufen die Ermittlungen wegen Betrugs. Sogar TV-Staranwalt Ingo Lenßen interessiert sich mittlerweile für den Fall. Er vertritt den Geschäftsmann vor Gericht. Wie berichtet, dürfte der umtriebige selbst ernannte Multimillionär Dr. P. auch Österreichs Song-Contest-Heldin Zoë Straub über den Tisch gezogen und ihren Auftritt nicht bezahlt haben!

"Jürgen, warum hast du all das getan?"
Indes hat Taxler Mahmoud M. (47) gegen Fahrgast Dr. P. auch in Wien eine Anzeige erstattet. Nach der Taxi-Odyssee von Nizza über London bis Mexiko will er nur eines: "Ich möchte ihm in die Augen schauen und fragen: 'Jürgen, warum hast du all das getan?'"

Christoph Matzl und Oliver Papacek, Kronen Zeitung

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