Di, 11. Dezember 2018

Pech für Nonnen

18.11.2017 15:28

Popstar Katy Perry darf ins Kloster ziehen

US-Popstar Katy Perry darf gegen den Willen von zwei Nonnen in ein ehemaliges Kloster in Los Angeles ziehen. Ein Gericht in der Westküsten-Metropole vereitelte am Freitag den Versuch der beiden Nonnen, das Gebäude an eine Restaurantbesitzerin zu verkaufen, nachdem das römisch-katholische Erzbistum der 32-jährigen Sängerin bereits den Zuschlag für die Immobilie erteilt hatte.

Die Jury sprach Katy Perry rund 1,6 Millionen Dollar (1,3 Millionen Euro) und dem Erzbistum 3,5 Millionen Dollar (2,9 Millionen Euro) Schadenersatz für die Anwaltskosten zu. Auch als das Erzbistum den Verkauf an Perry bereits abgesegnet hatte, wollten die Nonnen ihr das frühere Kloster partout nicht überlassen - obwohl der Popstar ihnen sogar einen Besuch abstattete und für sie auftrat.

Die Nonnen bestanden darauf, das leer stehende Gebäude der Restaurantbesitzerin Dana Hollister zu verkaufen, die daraus ein Luxus-Hotel machen wollte. Der Jury zufolge mischte sich Hollister, Besitzerin mehrerer Restaurants in Los Angeles, absichtlich in den geplanten Verkauf an Perry ein - unter anderem, indem sie fälschlicherweise angab, sich bereits vertraglich einen Anspruch auf die Immobilie gesichert zu haben.

Die Verteidigung der Restaurantbesitzerin nannte die vom Gericht als Schadenersatz zugesprochenen Anwaltskosten viel zu hoch, da Hollister schließlich davon ausgegangen sei, im Besitz eines gültigen Vertrags zu sein. Die an Hollister ausgestellte Eigentumsurkunde hatte ein Richter im vergangenen Jahr bereits für ungültig erklärt.

Perry lässt sich Kloster zehn Millionen Dollar kosten
Im Dezember beginnt die zweite Phase des Prozesses, wobei Perry und dem Erzbistum noch mehr Schadenersatz zugesprochen werden könnte. Perry erklärte, für ihr künftiges Zuhause zehn Millionen Dollar im Voraus zu zahlen und eine Ersatz-Gebetsstätte für 4,5 Millionen Dollar errichten zu wollen.

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