Mo, 10. Dezember 2018

Kriminelle Serie

17.11.2017 16:02

Mehr als 30 Pfarreinbrüche seit Anfang Oktober

Eine offenbar ausländische Einbrecherbande treibt aktuell in Pfarrhöfen in Oberösterreich und Salzburg ihr Unwesen. Der jüngste Coup fand am Donnerstag in Kematen/Krems statt. Während der Pfarrer im Obergeschoß schlief, durchsuchten die Täter das Erdgeschoß. Sie fanden kein Bargeld, mussten ohne Beute abziehen.

Seit Anfang Oktober gab es allein in der Diözese Linz mehr als 30 Einbrüche, in Salzburg bisher sieben Tatorte. Die Ganoven dürften es ausschließlich auf Bargeld abgesehen haben. Finden sie keines - wie in Kematen/Krems oder Allhaming - ziehen sie unverrichteter Dinge wieder ab.

Warnung und Prävention
Pfarrassistent Robert Kettl aus Neuhofen im Innkreis, dessen Pfarrhof am 22. Oktober ebenfalls Ziel von Einbrechern war, erzählt, dass seitens der Diözese nun verstärkt gewarnt werde. In Schulungen und Mail-Aussendungen wird regelmäßig darauf hingewiesen, dass in den Pfarrhöfen und Pfarrbüros keine größeren Summen Bargeld und Wertgegenstände aufbewahrt werden sollen. Hinsichtlich Prävention kommt auch Unterstützung von der Polizei. Kettl: "Wir haben inzwischen auch die Schwachstelle an einer Balkontüre behoben, so leicht kommen Einbrecher hier künftig nicht mehr ins Haus."

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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