Sa, 15. Dezember 2018

Sind in Nordeuropa

16.11.2017 14:08

Unter Zug gefunden: Bub erkennt Eltern auf Bildern

Gute Nachrichten für den fünfjährigen Flüchtlingsbuben, der am Montag zusammengekauert unter dem Flachwagen eines Güterzugs am Grenzbahnhof Brenner gefunden wurde: Die Familie des Buben wurde in einem nordeuropäischen Land lokalisiert. Die Bozner Polizei habe Kontakte zu den lokalen Behörden aufgenommen, erklärte die Bozner Staatsanwältin für Minderjährige, Antonella Fava, am Donnerstag. Zuvor hatte es geheißen, das Kind soll noch in dieser Woche zu einer Pflegefamilie kommen.

Eine Dolmetscherin aus Sierra Leone hatte versucht, von dem Buben Informationen über seine Familie zu erhalten - mit Erfolg. Der Bub habe die Eltern schließlich auf Bildern, die einige Hilfsorganisationen für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt hatten, erkannt, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Donnerstag.

Das Kind, das angegeben hatte, Anthony zu heißen, befindet sich noch im Krankenhaus im Südtiroler Brixen. Laut der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera" soll der Fünfjährige gemeinsam mit seinen Eltern und einer Schwester unterwegs gewesen sein. Was genau mit den Angehörigen geschehen ist, ist vorerst weiter unklar.

Gepflegt und wohlerzogen
Die Polizei hatte ein Foto des Buben an Polizeistationen in ganz Italien gesendet, gemeldet hat sich aber bis Donnerstag bei den Behörden niemand. Das Kind sei gepflegt und wohlerzogen, es spreche ein wenig Englisch und Italienisch. Das Kind solle noch in dieser Woche zu einer Pflegefamilie kommen, hieß es. Wie es nun nach der Lokalisierung der Eltern weitergeht, bleibt offen.

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