Di, 21. August 2018

Über 500.000 LEDs

14.11.2017 16:57

Innsbruck im Lichterglanz

In einem besonderen Licht erstrahlen ab Mittwoch wieder die Straßen und Gassen der Landeshauptstadt. Denn die jährliche Weihnachtsbeleuchtung mit ihren schönen Motiven wird eingeschaltet - ein erfolgreiches Zusammenspiel zwischen der Kaufmannschaft, den Innsbrucker Kommunalbetrieben (IKB) und MK Illumination.

Bereits seit Wochen wird geplant, getüftelt und gewerkelt, heute geht die Beleuchtung großteils in Betrieb. Organisiert wird sie von der Kaufmannschaft. "Die Gesamtkosten in der Höhe von rund 63.000 Euro werden zwischen den Kaufleuten, der Stadt, dem TVB und dem Land aufgeteilt", sagt Ansprechpartner Paul Fink.

Christbäume bis zu 55 Tage lang eingeschaltet

Jene Firmen, die das tolle Funkeln und Glitzern hingegen wahr werden lassen, sind die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) und das Tiroler Familienunternehmen MK Illumination. Dabei sind die IKB für die Infrastruktur und Montage von insgesamt 20 Christbäumen, die im Stadtgebiet aufgestellt sind, zuständig. Rund 13.000 LED-Lampen werden von zehn Mitarbeitern betreut. "Der Baum vor dem Goldenen Dachl ist 55 Tage in Betrieb, die anderen Bäume 45 Tage", sagt Wolfgang Kerber, der bei den IKB die öffentliche Beleuchtung inne hat.

Einsparung durch LED

Alle 20 Christbäume verbrauchen 4800 Kilowattstunden. "Das entspricht dem Strom-Jahresverbrauch einer Familie mit Kindern in einem Haus." Das mag auf Anhieb viel klingen, doch eigentlich ist es eine enorme Energie-Einsparung. "Vor 2011 gab es noch Glühbirnen. Da hatten wir bei 19 Bäumen einen Energieverbrauch von über 32.000 Kilowattstunden", so Kerber. Zusätzlich zu den 20 Bäumen übernehmen die IKB die Montage in der Pradler Straße und - seit heuer - am Wiltener Platzl. In allen anderen beleuchteten Straßen liefern sie die Infrastruktur.

Mehr als 500.000 LED-Lämpchen im Einsatz

"In diesen Gebieten kommen dann unsere Mitarbeiter und jene der Firma ATT-Industrie high access work ins Spiel", sagt Klaus Mark, Inhaber von MK-Illumination. Eins vorweg: Heuer gibt’s nichts Neues - die modernen Christbäume in der Maria-Theresien-Straße bleiben ebenso erhalten wie die Herzchen in der Museumstraße. "Rund 500.000 LED-Leuchten sind im Einsatz - und zwar ohne jene der 20 Bäume und der Einkaufszentren", weiß Mark.

2018 gibt’s Neuheiten

Neuheiten sind für 2018 geplant. "Der Burg- sowie Marktgraben erhält jeweils ein neues Konzept und eine LED-Beleuchtung. Innsbruck wird dann komplett auf LED umgestellt sein", gibt Mark preis und ergänzt: "Es wird mehr Beleuchtung geben als vor zehn Jahren, dennoch wird der gesamte Stromverbrauch um 80 Prozent reduziert."

Jasmin Steiner, Kronen Zeitung

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