Schon 8 Tage gesucht

Stiwoll: Bundesheer hilft Polizei bei Mörderjagd

Österreich
06.11.2017 18:18

Acht Tage nach den tödlichen Schüssen im steirischen Stiwoll haben die Ermittler am Montag eine neue Spur gefunden. Um den flüchtigen Friedrich F. zu finden, werden nun gepanzerte Mehrzweckfahrzeuge vom Bundesheer angefordert. Diese sind mit Wärmebildkameras ausgestattet und sollen vor allem in der Nacht zum Einsatz kommen.

Wie krone.at erfuhr, fordert die Polizei beim Bundesheer zwei gepanzerte Mehrzweckfahrzeuge für die Suche nach Friedrich F. an. Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) wird die "Husaren" (siehe Archivvideo vom Truppenübungsplatz Mistelbach oben) zur Verfügung stellen, sobald der Antrag beim Bundesheer ankommt.

Das Patrouillenfahrzeug "Husar" mit Soldaten (Bild: HBF/Pusch)
Das Patrouillenfahrzeug "Husar" mit Soldaten

Mörderjagd mit Wärmebildkamera
Der "Husar" wird beim Bundesheer als Transport-, Patrouillen-, Führungs- und Aufklärungsfahrzeug eingesetzt. Nun kommen zwei dieser Fahrzeuge bei der Mörderjagd in Stiwoll zum Einsatz. Mit Wärmebildkameras soll die Suche nach Friedrich F. auch in der Nacht fortgeführt werden. Die sieben Tonnen schweren Mehrzweckfahrzeuge haben eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h und sind mit einem 12,7mm-Maschinengewehr ausgestattet.

(Bild: krone.tv)

Versteckt sich F. im Wald?
Nachdem es in den vergangenen Tagen mehrere Meldungen gab, wonach Friedrich F. in großer Entfernung von Stiwoll gesehen worden sein soll, gibt es nun Hinweise, dass er sich doch in näherer Umgebung versteckt hält. krone.at berichtete bereits von den fünf Exit-Szenarien, die der Flüchtige hat. Nun deutet vieles auf "Option 1: Versteck" hin.

(Bild: Sepp Pail)

Doppelmord an Nachbarn
Der 66-jährige amtsbekannte Mann ist dringend verdächtig, am 29. Oktober mit einem nicht registrierten Kleinkalibergewehr auf drei seiner Nachbarn geschossen zu haben. Zwei von ihnen, ein 64-jähriger Mann und eine 55-jährige Frau, starben, eine 68-Jährige wollte davonlaufen und wurde am Arm getroffen. Sie ist außer Lebensgefahr. Der Täter flüchtete nach den Schüssen mit einem weißen Transporter und versteckt sich seither. Sein Fahrzeug wurde in einem Wald verwaist aufgefunden. Der Mann dürfte bewaffnet sein, die Polizei bittet um Vorsicht und Hinweise.

 krone.at
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