Käfig voller Narren

Geschichte einer Liebe

„Ich möchte als Regisseur so sein, wie ich als Schauspieler gerne vom Regisseur behandelt werden möchte“, meint Karl M. Sibelius, der für das Linzer Landestheater das Musical „Ein Käfig voller Narren“ inszeniert. Premiere ist am 11. Februar, und die „OÖ-Krone“ wird die Produktion von den Proben weg begleiten.

Der neue Intendant hätte Publikumsliebling Sibelius, der für diese Arbeit aus der Karenz zurückkehrt, eigentlich „eine schöne Rolle“ zugedacht: „Aber ich hab ihm gesagt, dass ich lieber Regie führen möchte“, erinnert sich Sibelius. „Außerdem hatte ich ein richtig schönes Dreamteam im Auge“, freut er sich über die Besetzung der Hauptrollen: Vasilij Sotke spielt den Albin bzw. die Zaza und Joachim Rathke den Georges. „Ich will keine Klamotte für ein gut situiertes Bürgertum inszenieren, sondern die Geschichte einer Liebe erzählen“, gibt der Regisseur seine Richtung vor.

Für den Schauspieler-Regisseur Karl M. Sibelius ist es die sechste Inszenierung: „Ein totaler Genuss“, freut er sich über die nächsten Wochen mit viel Arbeit, denn das Riesenstück wird mit Bruckner Orchester und Ballett aufgeführt. Und im Sommer erfüllt sich ein Traum: Er inszeniert seine erste Oper, den Fidelio!

 

 

 

Foto: Chris Koller

Sonntag, 16. Mai 2021
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