Di, 16. Oktober 2018

Ursulamarkt

21.10.2017 15:36

Alte Freyung wacht wieder über den Markt

Flotte Marschmusik der Stadtkapelle Klagenfurt kündigte Samstagfrüh ein lange vermisstes, traditionelles Ereignis an: Die Freyung wurde wieder aufgestellt, um als Symbol für Recht und Ordnung über dem Ursulamarkt zu wachen. Noch bis Montag locken mehr als 400 Standler auf das Messegelände.

Zwischen langen Unterhosen, Schaumtüten und Maroni wurde der zumindest 713. Ursulamarkt eröffnet - so genau kann das niemand mehr sagen. Aus dem Jahr 1304 gibt es die erste urkundliche Erwähnung des damit ältesten Marktes in Kärnten. "Heuer stellen wir erstmals wieder die Freyung auf", freute sich Stadtvize und Marktreferent Jürgen Pfeiler.

Das historische Marktsymbol wurde 1793 angefertigt, diente als Vorlage für die St. Veiter Freyung, ging dann aber verloren und wurde erst 2004 vom Hobbyhistoriker Reinhold Gasper wiederentdeckt. Eine Kopie befindet sich auf dem Benediktinermarkt, eine hat Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz am Samstag auf dem Ursulamarkt feierlich enthüllt. "Hier bieten gut 400 Fieranten aus dem Alpen-Adria-Raum ein Angebot, das es sonst nirgends gibt", freut sich die Stadtchefin.

Von Hosenträgern für praktisch veranlagte Herren und Badeanzügen für die gestandene Frau über Lebkuchenherzen bis zu Gemüsehobel, Spezialreiniger, Messer, bei denen die Fierantin mittels Schild warnt "Nix fladern!"

Christina Natascha Kogler, Kärntner Krone

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