16.12.2006 16:04 |

Speed-Queen

Renate Götschl siegt im Super G

Renate Götschl hat am Samstag den Weltcup-Super-G auf der Reiteralm mit Riesenvorsprung von 0,71 Sekunden auf die Tirolerin Nicole Hosp und 0,80 auf die Schweizerin Martina Schild gewonnen, die einen Siebenfachtriumph des rot-weiß-roten Damenteams verhindert hat. Für die vierfache Abfahrts-Weltcupsiegerin ist es der 40. Weltcupsieg ihrer Karriere, der 15. im Super G und der zweite in diesem Winter.

Damit hat sich der Erfolgsrun der ÖSV-Girls nach dem Vierfachsieg am Freitag in der Super-Kombination mit Marlies Schild an der Spitze auch am Tag danach fortgesetzt. Auf den Rängen vier bis acht landeten Alexandra Meissnitzer, Kathrin Zettel, Marlies Schild, Silvia Berger und Kathrin Wilhelm. Es war der sechste Sieg für die ÖSV-Damen im achten Rennen in diesem Winter.

Götschl, die nach dem Wechsel zu Atomic nach dem letztjährigen "Seuchenwinter" den Namen "Speed-Queen" wieder zu Recht trägt, war naturgemäß happy. "Daheim der Vierziger, was will man mehr! Das ist wunderschön, das hätt' ich mir nicht träumen lassen", sagte die 31-Jährige, die von der Gasselhöhe-Piste schwärmte: "Es war ein schönes Rennen, es macht riesig Spaß, da runterzufahren."

Spaß hatte auch die zweitplatzierte Niki Hosp, die ihre Führung im Gesamtweltcup ausbaute und derzeit kaum zu bremsen ist: "Zufrieden bin ich erst, wenn ich zweimal hintereinander gewinne." Um dann aber doch anzufügen: "Nein, ich bin sehr zufrieden, ich habe schon gewusst, dass es für den Sieg nicht reichen wird." Meissnitzer hingegen erwischte nach Führung im oberen Teil einen Stein und schaffte es nicht auf das Podest: "Schade, dass ich es nicht rübergebracht habe."

Die Schwedin Anja Pärson schaffte es abermals nicht ins Spitzenfeld, sie klassierte sich nur als Zwölfte. Die durch einen Magen-Darm-Virus geschwächte US-Amerikanerin Lindsey Kildow schied aus.

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