So, 24. Juni 2018

Eklat in der Schweiz

23.09.2017 16:49

Vor Prügel-Attacke gab es sogar eine Droh-SMS!

So etwas sieht man auch nicht alle Tage: Sion-Präsident Christian Constantin leistete sich nach dem 2:1-Erfolg seiner Mannschaft in der Schweizer Meisterschaft am Donnerstag in Lugano einen brutalen tätlichen Angriff auf den ehemaligen Schweizer Nationalcoach Rolf Fringer (oben im Video). Damit sorgte er für einen Riesen-Skandal in der Schweiz. Wie nun der "Blick" berichtet, schickte Constantin vor der Prügel-Attacke sogar eine Droh-SMS an Fringer.

Das Schweizer Medium veröffentlichte den genauen Wortlaut der Nachricht: "Mein Lieber. Jetzt reichts. Ich toleriere dich nicht mehr. Deine Unhöflichkeit und deine Lügen machen mich rasend. Noch eine Parole gegen mich und du wirst wirklich Schwierigkeiten haben. Und ich lache wirklich nicht. Ich hab nie ein Wort über dich gesagt."

Anschließend ließ er beim Spiel Taten folgen. Für Fringer gab's Tritte und Ohrfeigen. Als dieser gestolpert war und am Boden lag, folgten sogar noch weitere Schlagverusche.

"Meine Reaktion war die, dass es jetzt einfach reicht"
Ein klares Verschulden für die Attacken gegen Rolf Fringer gab Constantin nicht zu. "Das Problem mit Fringer besteht nicht erst seit gestern. Meine Reaktion war die, dass es jetzt einfach reicht", sagte Constantin.

Sein in die sportliche Führung des FC Sion involvierter Sohn Barthelemy Constantin habe nach dem Spiel den TV-Experten Rolf Fringer davor gewarnt, weiter schlecht vom Präsidenten zu reden. Mit der Attacke gegen Fringer habe er sich auch für seinen Sohn einsetzen wollen oder müssen, meinte Constantin.

krone Sport
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