Di, 25. September 2018

Hasch um 400.000 €

21.09.2017 15:40

Drogenbande wie Firma organisiert

Unternehmerisch strukturiert importierte ein Trio aus dem Salzkammergut vierzig Kilo Cannabis vom Balkan nach Österreich, belieferte hier einen Verteilerring - und arbeitete ungeniert weiter, als einer von ihnen bereits wegen dieses Drogenhandels festgenommen worden war. Jetzt zerschlug die Polizei die Drogenfirma.

Chef der Bande soll ein 21-jähriger Selbstständiger aus Gmunden gewesen sein, ihm zur Seite standen ein 29-jähriger arbeitsloser Bosnier aus Laakirchen und ein mehrfach vorbestrafter 27-Jähriger aus Ebensee. Das Trio organisierte im Jänner den Ankauf von 40 Kilo Cannabis im Straßenverkaufswert von 400.000 Euro im Kosovo, übergab das Rauschgift in Linz einem noch unbekannten Dealer, der es nach Laakirchen transportierte, wo sechs Kilo der Drogen in einem Reisekoffer hinter einem Gebüsch bei einem öffentlichen Ort deponiert wurden. Da waren ihnen schon Fahnder auf der Spur, die Anfang März als einen der Hauptverdächtigen den 29-jährigen Bosnier festnahmen.

Ungeniert machten daraufhin die beiden anderen weiter, die noch 14 Kilo Cannabis gewinnbringend verkauften, ehe nun auch sie verhaftet und bei ihnen Drogen um 130.000 € sichergestellt wurden. Das Trio wurde wegen Suchtgifthandels, Bildung einer kriminellen Vereinigung und Geldwäscherei angezeigt, 37 ihrer Abnehmer wegen Drogenmissbrauchs.

Johann Haginger / Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.