Do, 20. September 2018

Zerschnipselt!

18.09.2017 22:53

100.000 Euro in Bank-Toiletten hinuntergespült

Die Schweizer Polizei hat es derzeit mit einem mysteriösen Fall rund um zerschnipselte 500-Euro-Scheine zu tun, die in den Toiletten einer Genfer Bank entsorgt worden sind. In der UBS-Zweigstelle sollen so insgesamt 100.000 Euro heruntergespült worden sein. Aufgeflogen war der Fall, weil die Toiletten im Tresorraum des Finanzinstituts danach verstopft waren ...

Der Vorfall spielte sich bereits im Mai ab, aber erst vor wenigen Tagen tauchten erste Medienberichte darüber auf. Neben den Banktoiletten waren später auch die stillen Örtchen von nahe gelegenen Restaurants verstopft. Ein Justizsprecher bestätigte am Montag, dass die Banknoten mit einer Schere zerschnitten worden waren.

Geld soll Spanierinnen gehören
Der Schweizer Zeitung "Tribune de Geneve" zufolge soll das Geld mehreren Spanierinnen gehören, die das Geld vor einigen Jahren in einem Schließfach der betroffenen Filiale verwahrt hätten. Ihr Anwalt soll bereits für sämtliche Schäden in den Lokalen aufgekommen sein. Aus diesem Grund gebe es auch keine Anzeige der Restaurantbesitzer. In polizeilichen Befragungen soll sich der Advokat bisher sehr wortkarg gezeigt haben.

Nicht strafbar
Aufgrund der Besonderheit des Falles ermitteln die Genfer Behörden, die derzeit noch keinen kriminellen Hintergrund vorweisen können. Weder das Zerschneiden von Geldscheinen, noch das Verstopfen von Toiletten ist in der Schweiz strafbar.

 krone.at
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