Di, 25. September 2018

Aktive Sprösslinge

25.09.2017 16:30

So fördern Sie das Sporttalent Ihrer Kinder

Jedes Kind hat eine Begabung! Wenn Sie die sportliche Entwicklung der Kleinen unterstützen wollen, braucht es ein Umfeld, in dem sie sich wohlfühlen.

Phase 1: Beobachten
Im Sommer haben Sie bestimmt viel Zeit mit Ihrem Kind verbracht und hatten Gelegenheit, seine Interessen besser kennenzulernen. Manche waren stundenlang nicht aus dem Wasser zu bekommen, andere hatten immer einen Ball dabei, schlugen im Garten ein Rad nach dem anderen oder machten die Gegend auf dem Fahrrad unsicher.

Jedes Kind ist eine eigene Persönlichkeit! Die individuellen Vorlieben Ihres Kindes sind die wichtigste Entscheidungsgrundlage bei der Suche nach dem passenden Sportangebot.

Tipp vom Experten: Projizieren Sie keinesfalls die eigenen Wünsche in Ihr Kind. Wird es in einen Sport gedrängt, der nicht der Neigung entspricht, ist es unglücklich.

Phase 2: Ausprobieren
Jetzt ist die beste Zeit, um Sportarten auszuprobieren. In der Regel bietet jeder Sportverein in Österreich kostenlose Schnupperstunden an. Oberstes Gebot: Es muss Spaß machen!

Wenn der Spaß im Vordergrund steht, wird Ihr Kind mit Sport und Bewegung auch im Erwachsenenalter etwas Positives verbinden und lange aktiv bleiben.

Tipp vom Experten: Ein gutes Nachwuchstraining ist kindgerecht gestaltet und bietet neben Übungen, die zur Sportart gehören, eine Basisausbildung.

Phase 3: Festigen

Wenn sich Ihr Kind für Sportaktivitäten entschieden hat, ist Kontinuität wichtig. Jeder Sportler hat Tage, an denen er zweifelt oder einmal einfach keine Lust hat. Motivieren Sie also Ihr Kind, zum Training zu gehen - aber zwingen Sie es niemals dazu!

Tipp vom Experten: Im Volksschulalter sollte ein Kind mindestens zweimal in der Woche trainieren, um gute Fortschritte zu machen und Begeisterung für eine Aktivität entfalten zu können.

Phase 4: Anteil nehmen
Es ist wichtig, dass Sie Ihr Kind unterstützen - Taxi spielen, zuschauen, bei Turnieren anfeuern, oder auch mal trösten gehört dazu. Zeigen Sie Interesse an dem, was das Kind macht, und nehmen Sie Anteil an Erzählungen über das Training.

Tipp vom Experten: Eltern sind keine Trainer! Anweisungen vom Spielfeldrand bitte verkneifen.

Anja Richter, Kronen Zeitung

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