Sa, 15. Dezember 2018

Übung in Salzburg

18.09.2017 10:17

Hunde schwebten an "Flying Fox" übers Tal

Zu einer ganz speziellen Übung waren 18 Hundeführer der Bergrettung in Bad Gastein zusammengekommen. Dabei wurde die Lenkbarkeit der Tiere, das Revieren, das Anzeigen, wenn sie Menschen finden, und das Wegrand-Suchen geübt. Zu guter Letzt flogen Tiere und Halter mit dem legendären "Flying Fox" übers Tal.

Organisiert hatte den speziellen Übungstag der Bad Gasteiner Bergrettungschef Roland Pfund, der selbst mit seinem Altdeutschen Schäferhund "Diego" mit dabei war. "Die Hunde müssen von klein auf lernen an einem Tau am Hubschrauber mitzufliegen. Da legt man ihnen ein spezielles Fluggeschirr an und das ist eine Stresssituation für die Vierbeiner. Die Verbindung zwischen Hund und Halter, das Vertrauen muss schon passen, damit man mit ihnen fliegen kann."

Hunde zeigten sich furchtlos
Die 18 Hunde, die bei der Übung mitmachten, zeigten sich furchtlos. Ohne jegliche Probleme schwebten sie am "Flying Fox" mit ihren Haltern über den Talboden des Gasteiner Wasserfalls. Geübt wurde auch das Lenken des Hundes sowie das Wegrand-Suchen. "Das ist vor allem in der Nacht wichtig. Da bleiben wir am Weg und die Vierbeiner suchen oberhalb und unterhalb das Gelände nach Vermissten ab. Wenn das Tier einen Menschen findet, muss es das mit bellen anzeigen", erzählt Roland Pfund.

Beim Revieren wiederum geht es um das Absuchen eines größeren Geländes. "Das kann man sich auf einem Fußballplatz gut vorstellen. Da gehen wir genau in der Mitte durch, der Hund wird aber einmal nach links und dann nach rechts geschickt, damit die gesamte Fläche abgesucht wird." Pfunds Tochter Conni Pfund-Stockinger war mit ihrem Border-Collie "Balu" bei der Übung ebenfalls mit von der Partie. "Balu" vertraute seinem Frauchen ebenso wie "Diego" seinem Herrchen.

"Wir üben mindestens einmal wöchentlich"
"Die Arbeit mit den Tieren hört nie auf. Wir üben mindestens einmal wöchentlich. Es lohnt sich, denn der Hund ist das beste Instrument, das wir bei der Menschensuche zur Verfügung haben", meint Roland Pfund abschließend.

Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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