Di, 17. Juli 2018

"Haben Glück gehabt"

15.09.2017 07:58

Nach Stromschlag: Kurzschluss rettet Ersthelfer

Diese Geschichte hätte auch ganz anders ausgehen können! Als ein Lkw-Lenker sein Vehikel auf dem Betriebsgelände des Lagerhauses im steirischen Vorau abladen wollte, geriet der Auflieger, ein elendslanger Kippsilo, in die Hochspannungsleitung. Der Fahrer erlitt gleich darauf einen Stromschlag und auch seine Ersthelfer waren in höchster Gefahr. Ein simpler Kurzschluss rettete die beiden ...

Als der Fahrer - er konnte nach einer Nacht wieder aus dem Spital entlassen werden - regungslos auf dem Boden lag, reagierten zwei Angestellte des Lagerhauses blitzschnell. Doch damit brachten sie sich selbst in höchste Gefahr.

"Mein Kollege hat sofort Erste Hilfe geleistet, wir haben zuerst gedacht, dass er einen Kreislaufkollaps gehabt hat." Als dann plötzlich die Reifen zu rauchen begannen, war ihnen aber klar, dass es sich um einen Stromschlag handeln musste.

"Wer denkt in so einer Situation schon daran?"
"Wir haben Glück gehabt, dass die Leitung durch den Kippsilo einen Kurzschluss gehabt hat. Und als der Strom wieder geflossen ist, sind wir wohl knapp aus dem Gefahrenbereich gewesen. Die Feuerwehr hat uns dann darauf hingewiesen, dass man bei Strom wegbleiben soll. Aber wer denkt in so einer Situation schon daran?", führte der heldenhafte Mitarbeiter weiter aus.

Alexander Petritsch, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.