Do, 21. Juni 2018

Leitung war undicht

11.09.2017 16:54

Gasaustritt: Haus evakuiert!

Stundenlang standen die Einsatzkräfte in Klagenfurts Innenstadt im Einsatz, denn es bestand akute Explosionsgefahr! Bewohner eines Wohnhauses hatten Alarm geschlagen, nachdem sie plötzlich Gasgeruch wahrgenommen hatten. Mit schwerem Gerät gelang es den Experten der Stadtwerke, das Gasleck wieder abzudichten.

"Derart nervös habe ich die Gas-Experten der Stadtwerke noch nie gesehen", schildert Branddirektor Gottfried Strieder von der Berufsfeuerwehr Klagenfurt. Kurz darauf wurde die Paulitschgasse geräumt und ein Wohnhaus evakuiert. Die betroffenen Mieter wurden in einen Bus der Stadtwerke gebracht, wo sie mit Essen und Getränken sofort versorgt wurden. Mit Hilfe von Sondierungsbohrungen gelang es den Stadtwerke-Spezialisten rasch, die undichte Stelle in der städtischen Gasleitung, an der sechs Gebäude mit Wohnungen, Cafes und Büros hängen - zu finden. Doch das Problem bestand darin, dass dieses Leck sich direkt unter der Paulitschgasse befand.

Strieder: "Die Asphaltdecke muss aufgebrochen und das Erdreich darunter ausgebaggert werden, weil die Leitung eineinhalb Meter tief liegt." Obwohl die Gasleitung sofort abgedreht wurde, strömte das darin noch vorhandene Gas unterdessen weiter aus. "Alles unter Kontrolle", so Strieder.

Stadtwerke-Sprecher Harald Raffer: "Bewohner hatten den Gasaustritt so rasch erkannt, weil wir dem Gas einen Geruchsstoff beimischen. Jetzt sind unsere Experten dabei, die Ursache zu finden."

Hannes Wallner, Kärntner Krone

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