Mo, 18. Juni 2018

IMAS-Umfrage:

11.09.2017 06:00

Drei Gewinner bei Bekanntheit und Beliebtheit

Bekanntheit und Beliebtheit sind das größte Kapital von Landespolitikern. Hier gibt es im Jahresvergleich der IMAS-Umfragen von 2016 und 2017 für die "Krone" drei Gewinner, mit den größten Sprüngen nach vorne bei LH Thomas Stelzer (ÖVP), SPÖ-Chefin Birgit Gerstorfer und FPÖ-Landesrat Elmar Podgorschek.

"Den größten Sprung nach vorne hat Thomas Stelzer gemacht, aufgrund der Übergabekampagne rund um die Einsetzung ins LH-Amt", sagt IMAS-Chefforscher Paul Eiselsberg. Tatsächlich ist Stelzers Bekanntheitswert binnen eines Jahres von 72 auf 91 Prozent gestiegen. Noch eine Spur bekannter sind nur der Grüne Rudi Anschober und der Blaue Manfred Haimbuchner, siehe die untere Grafik links. Alt-LH Josef Pühringer brachte es in seinen letzten Amtsjahren regelmäßig auf 100 Prozent.

Podgorschek bleibt Schlusslicht
Eiselsbergs weitere Analyse: "Bemerkenswert ist auch Frau Gerstorfer, die von niedrigerem Niveau stark  hinaufkommt, nämlich von 59 auf 72 Prozent." Dritter Politiker mit dem größten Zugewinn an Bekanntheit ist FPÖ-Landesrat Elmar Podgorschek. Sein Plus von 11 Prozentpunkten ändert aber nichts daran, dass  er in Sachen Bekanntheit das Schlusslicht unter den Regierungsmitgliedern ist. Nur knapp jeder Zweite kennt ihn. Sogar die neue, mit dem Abschied  Pühringers im April gekommene ÖVP-Landesrätin Christine Haberlander kennen mit 56 Prozent mehr Leute als Podgorschek, der immerhin schon fast zwei Jahre im Amt ist.

Sympathie und Nicht-Sympathie
Das zweite Thema ist die Beliebtheit, deren Kontrast die fehlende Sympathie ist. In der oberen Grafik stehen die dunklen Balken für die Beliebtheit, die hellblauen für die Unbeliebtheit. Hier hat nicht nur FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner ein Problem - siehe auch das Interview mit Eiselsberg.
Die größten Zuwächse bei den Sympathiewerten hatten auch hier Stelzer (plus 27 Prozentpunkte!), Gerstorfer (plus 5) und Podgorschek (auch  plus 5). Die drei profitieren also von steigender Bekanntheit.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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