Di, 21. August 2018

Schwere Verwüstungen

10.09.2017 17:37

Tote und Vermisste nach Unwettern in der Toskana

Bei schweren Unwettern in der toskanischen Region Livorno sind am Sonntag sechs Personen ums Leben gekommen. Drei weitere Personen werden noch vermisst. Vier Mitglieder einer Familie starben, nachdem ihr Haus auf einem Hügel von Schlamm verschüttet wurde. Bei den Opfern handelt es sich um zwei Elternteile, ihr Kind und dessen Großvater, berichteten italienische Medien.

In der Ortschaft Montenero nahe der Stadt Livorno kam ein weiterer Mann ums Leben. Eine weitere Person starb bei einem Verkehrsunfall in einem heftigen Gewitter. Bürgermeister Filippo Nogarin sprach von einer dramatischen Situation: Wegen Stromausfällen kam es in der gesamten Toskana zu Problemen im Bahnverkehr. Der Bahnhof von Livorno wurde wegen Überschwemmungen geschlossen, teilte die italienische Bahngesellschaft mit. Mehrere Züge mussten umgeleitet werden.

Auch Touristen von Unwetter überrascht
Die Niederschläge überraschten viele Touristen. Ein Campingplatz nahe Livorno musste geräumt werden. Zu Überschwemmungen kam es auch in Pisa. Vier junge Frauen wurden gerettet, nachdem ihr Pkw in einer überschwemmten Unterführung stecken geblieben war.

Rom: U-Bahn-Stationen überschwemmt
In Rom gab es heftige Niederschläge, mehrere Straßen wurden überschwemmt. Sechs U-Bahn-Stationen wurden wegen Überschwemmungen geschlossen. Mehrere Unterführungen wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen, ein geplanter Marathonlauf wurde abgesagt.

Die Schlechtwetterfront zieht allmählich in Richtung Süden. Bis kommenden Dienstag wird mit heftigen Niederschlägen gerechnet.

 krone.at
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