Fr, 22. Juni 2018

Aus Sorge vor "Irma"

08.09.2017 21:00

Delfine in Kuba per Heli in Sicherheit geflogen

Luftnotrettung für Delfine: Aus Sorge vor dem Hurrikan "Irma" haben die kubanischen Behörden ein Delfinarium evakuiert. Die sechs Meeressäuger aus einem Freizeitpark auf der kleinen Insel Cayo Guillermo seien am Donnerstag in feuchte Tücher gewickelt und mit einem Hubschrauber aus der Gefahrenzone gebracht worden, berichtete die kubanische Nachrichtenagentur ACN.

Die sechs Tiere seien vorübergehend in einem Schwimmbecken untergebracht worden und würden von ihren mitgereisten Wärtern und einem Tierarzt betreut, sagte Gonzalo Carrero Esteban, ein Vertreter des Parks.

Auch die US-Regierung trifft Maßnahmen gegen "Irma": Mehrere Kriegsschiffe wurden vor die Küste Floridas entsendet, um bei der Bewältigung der Folgen des Hurrikans zu helfen. Die Marine teilte mit, sie habe am Freitag den Marschbefehl für den Flugzeugträger "Abraham Lincoln" erhalten. Begleiten sollen ihn zwei weitere, mit umfangreicher logistischer Ausrüstung ausgestattete Schiffe sowie ein Zerstörer.

Die Schiffe seien dafür ausgerüstet, medizinische Hilfe zu leisten, Kommunikation sicherzustellen und Lufttransporte zu unterstützenen, erklärte die Marine. Der als Jahrhundertsturm vorausgesagte Hurrikan hat auf seinem Weg durch die Karibik bereits starke Schäden verursacht. Es wird erwartet, dass "Irma" am Sonntag in Florida auf das US-Festland trifft. US-Präsident Donald Trump sprach von einem "absolut historischen Zerstörungspotenzial 'Irmas'". Der Bürgermeister von Miami, Philip Levine, verglich den Hurrikan mit einer Nuklearkatastrophe.

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