#City4U indiskret

Andreas: Vodka-Spezialist mit eigenem Alkomaten

Andreas Horvath (25) ist CEO des aktuellen Durchstarter-Unternehmens rund um Kartoff Vodka. Erstmals startete er in Kooperation mit einer beliebten Donau-Location vergangenen Sommer das Projekt der "The Kartoff View"-Lounge, wo die Gäste nicht nur den Vodka genießen, sondern auch ausgelassen beim Afterwork feiern konnten. Auch er selbst feiert gerne und ist in Wien kein unbekannter Name. Wie das Leben als Vodka-Spezialist zwischen Universität, Party und Arbeit läuft? City4U traf Andreas:

# Wie kommt man dazu, vom Vodka-Produzenten zum Lounge-Betreiber zu werden?

Wir wollten uns mit Kartoff in der elektronischen Musikszene etablieren, doch da war die Frage, wie man sich mit einem Produkt etabliert, das noch keiner kennt. Da wir bisher hauptsächlich exportiert haben, wollten wir nun Fuß fassen und wie geht das besser, als mit einem eigenen Hotspot in Wien! Sommerfeeling, moderne Lounge und jeden Tag ein DJ - wenn man hier beim Afterwork dann noch einen leckeren Cocktail mit unserem Vodka trinkt, vergisst man die Marke sicherlich nicht mehr!

Jeder soll sich unseren Vodka leisten können.

# Hat der Sprung vom einfachen Marketing hin zur eigenen Lounge deinen Alltag verändert?

Absolut! Ich bin jeden Tag in der Location anwesend gewesen, denn der direkte Draht ist wichtig. Die Leute sollen zufrieden sein und sich wohl fühlen, da schaut man am liebsten selbst, dass alles nach Plan läuft! Neben dem Studium und dem Beruf heißt das dann eben zeitweise sehr wenig Schlaf. Immerhin trinkt man auch einmal mit den Gästen mit und stößt an. Da muss man aufpassen, sich zurückzuhalten, um alles zu managen. Jeden Tag darf man nicht zu lange feiern!

# Hast du selbst mitgefeiert? Auch über den Durst?

Natürlich habe ich selbst mitgefeiert und tue das sehr gerne. Wenn ich Vodka als Produkt präsentiere, sollte ich auch selbst davon überzeugt sein und es selbst auch trinken. Zum Glück habe ich aber meinen Alkomat im Auto. Da überprüfe ich gerne, ob ich noch im Rahmen bin! Aber die Abrechnung mache ich Gott sei Dank nicht selbst, da darf man schon einmal über den Durst trinken!

# Was war das Besondere an der "The Kartoff View" Lounge?

Ganz klar der einzigartige Ausblick. Hinter einem die traditionelle Kirche und vor einem eines der modernsten Gebäude Wiens.

# Planst du, die Lounge nächstes Jahr weiterzuführen?

Auf jeden Fall! In den nächsten Monaten entscheiden wir, ob wir das Konzept am selben Standort weiterführen, oder uns an einem anderen Standort vergrößern. Eines ist sicher: Nächsten Sommer wollen wir ein fulminantes Comeback starten! Wir planen Special Events, Barbecue und mehr Vielfalt!

"Unser Motto ist 'Freude am Guten': an der hervorragenden österreichischen Küche, an den köstlichen Lebensmitteln, die in Österreich erzeugt werden, an der österreichischen Trinkkultur. Das ist die Basis unserer Produktvielfalt, seien es kulinarische Geschenkideen, Fruchtbrände, Likörnovitäten oder unsere Spezialität, der Kartoff Vodka!"

# Wurdest du als "Lounge-Betreiber" öfter angebraten?

(lacht) Ja, dadurch, dass mein Bild auch in der Lounge abgebildet ist, erkennen mich mehr Leute - speziell die Mädels. Ich wurde einige Male gefragt, ob ich mit jemandem etwas trinken möchte und habe bemerkt, dass es einige gerne bei mir versucht hätten. Ich habe aber eine Freundin, mit der ich vorhabe, noch sehr lange zusammen zu sein - deshalb gehe ich auf Angebote nicht ein.

# Gab es deshalb Eifersucht in der Beziehung?

Meine Freundin ist eigentlich sehr entspannt - klar, ruft sie mich manchmal an, wenn ich länger unterwegs bin, verstehe ich aber auch! Im Großen und Ganzen vertraut sie mir. So oft, wie es möglich ist, feiern wir auch gemeinsam und trinken beide gerne! Das schweißt einen auch zusammen (grinst).

# Skurrile Vorfälle in der Lounge: Gab es da welche?

Durchaus! (lacht) Da wir sehr nahe am Wasser gelegen sind, kam es schon öfter vor, dass jemand hinein gesprungen ist. Nach ein paar Gläschen unseres Vodkas war die Motivation an heißen Tagen eben besonders groß. Gottseidank sind alle lebendig herausgekommen, mussten dann aber nass nach Hause fahren!

# Thema Neider: Was kannst du uns dazu sagen?

Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt. Mit Neid muss man umgehen lernen - das kommt mit der Zeit, dass man immer schneller erkennt, wer es ehrlich mit einem meint.

# Wo siehst du Kartoff Vodka in der Zukunft?

Mein Plan ist es, einen Kult um den "Kartoffel-Vodka" zu kreieren. Mir ist es ein Anliegen, dass die Konsumenten auf die Qualität achten und für diese möchte ich ein Lifestyle-Produkt bieten. Kartoff eignet sich super, um Cocktails zu mischen und ist einfach ein leistbares, hochwertiges Produkt - sowohl unser Vodka als auch unser Gin! Wenn sich die Lounge in Wien weiterhin gut etabliert, möchten wir auch in anderen Hauptstädten das Konzept anbieten.

# Möchtest du abschließend noch etwas sagen?

Qualität muss gelebt werden!

September 2017

Wie feiert ihr am liebsten und was macht einen guten Vodka aus? Postet uns eure Meinung in den Kommentaren oder schreibt uns mit Hashtag #City4U auf Facebook, Twitter oder Instagram!

Vanessa Licht
Vanessa Licht

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