Do, 21. Juni 2018

Arsonore Graz

04.09.2017 16:42

Musikfest in Rot-weiß-rot

Nicht nur Klassische Musik wird beim Musikfest Arsonore von 6. bis 9. September in Graz-Eggenberg erklingen.

Das Programm ist bunt, aber durchdacht. Nach Ausflügen nach Frankreich und Russland bleibt die dritte Auflage des Musikfestivals Arsonore daheim. An vier Tagen spürt man dem österreichischen Kulturraum nach: neben Schubert und Mozart auch mit einem Abstecher zu ungarischen Nachbarn sowie einem multistilistischen Fest "O du mein Österreich".

Österreich und der mitteleuropäische Raum sind seit Jahrhunderten ein Zentrum der Musik. Der Hamburger Johannes Brahms ist (ebenso wie Beethoven ein paar Jahrzehnte davor) in die Musikmetropole Wien ausgewandert. Brahms’ Cello- und Klarinettensonaten ist der Auftakt des Musikfests in Schloss Eggenberg gewidmet. Der Festivalleiter, Pianist Markus Schirmer, wird mit Annelien Van Wauwe und Danjulo Ishizaka diese Meisterwerke der Klassik spielen.

Der mitteleuropäische Raum, die kulturelle Verbundenheit zwischen Österreich, Ungarn und Böhmen schlägt sich am 8. September nieder, wenn die Klavierquintette von Ernst von Dohnányi zu hören sind. Dazu liest Theaterstar Birgit Minichmayr Texte des spät entdeckten Jahrhundertschriftstellers Sándor Márai.

Ein Abend für Mozart und seine Zeitgenossen sowie die Familienmatinee "Party beim Franzl" gehören zum Programm, das ist einem großen rot-weiß-rot gefärbten Fest in der List-Halle gipfelt: Markus Schirmer, Benjamin Schmid, Christian Bakanic, Valerie Fritsch, Schiffkowitz, Wolfram Berger und viele andere feiern österreichische Kultur (und Gegenkultur) an einem langen Abend. Von Schubert und Kreisler über Schönberg und Schwertsik bis Nestroy, H. C. Artmann und Wolfgang Bauer führt diese weitverzweigte Wanderung durch die Kulturgeschichte einer Nation.

Alle Informationen und Details zu Arsonore in Graz-Eggenberg finden sie hier.

Martin Gasser
Martin Gasser

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