Fr, 22. Juni 2018

Hund, Schwan & Co.

01.09.2017 09:55

Kärntner Tierrettung hat vielseitige Einsätze

Die Kärntner Tierrettung musste vor kurzem eine verletzte Hündin bei der Autobahnpolizei abholen, die aus einem Anhänger gesprungen war. Am Mittwoch kamen die Tierretter einem verzweifelten Katzenbesitzer in Klagenfurt zu Hilfe, da die Katze sich in einem Sack verfangen hatte. Gleich darauf wurde ein Schwan geborgen.

Allein von Mai bis Juni fuhren die Tiko-Mitarbeiter mit der Kärntner Tierettung 132 Einsätze. Ende August mussten die Tierretter eine verletzte Kangalhündin übernehmen, die die Polizei auf der A10 retten konnte. Die große Hündin war unbemerkt aus einem Anhänger gesprungen. Ihr Herrchen bemerkte den Verlust erst am Flughafen und konnte durch das Facebook-Posting vom Tiko seine Hündin ausfindig machen. Da der Deutsche aber aus privaten Gründen bis November in der Türkei verweilen muss, wird "Pita" in der Zwischenzeit von den Tierpflegern im Tierheim versorgt.

Katze drohte in Sackerl zu ersticken
Am Mittwoch wurde die Tierrettung von einem verzweifelten Katzenbesitzer alarmiert. Die Katze hatte sich in einem Papiersack derart unglücklich verfangen, dass sie zu ersticken drohte. Beim Befreiungsversuch biss die Katze zu, so dass der Besitzer ins Krankenhaus musste und die Tierretter mussten höllisch aufpassen, um das aggressive Tier aus seiner misslichen Lage befreien zu können.

Schwan mit Handicap eingeliefert
Gleich darauf dann der nächste Einsatz. Der behinderte Schwan, der seit Wochen Tierfreunde im Strandbad Klagenfurt beschäftigt, wurde zur Beobachtung ins Tiko gebracht. Wildtierexperte Dietmar Streitmaier wird den jungen Schwan dann erneut in den Familienverband zurückbringen. Er wird aber weiterhin kontrolliert.

Claudia Fischer, Kronen Zeitung

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