Mi, 15. August 2018

Aus Privatvermögen

31.08.2017 22:59

Trump spendet eine Million Dollar für Flutopfer

Bereits jetzt steht fest, dass Tropensturm "Harvey" einen viel größeren Schaden angerichtet hat als der verheerende Hurrikan "Katrina" im Jahr 2005. Nach Angaben des Weißen Hauses sind durch das Hochwasser, das nach wie vor große Gebiete im Osten des Bundesstaats Texas in Atem hält, 100.000 Häuser beschädigt worden. US-Präsident Donald Trump will genauso wie zahlreiche prominente Persönlichkeiten in den USA die Flutopfer mit einer Spende unterstützen. Seine Sprecherin erklärte, er wolle eine Million Dollar aus seinem Privatvermögen zur Verfügung stellen.

Trump hatte sich am Dienstag ein Bild von der Lage in Texas gemacht und plant am Wochenende einen zweiten Besuch im Katastrophengebiet. Am Donnerstag begab sich auch Vizepräsident Mike Pence nach Texas. Begleitet wurde er von ranghohen Regierungsmitarbeitern. Der texanische Gouverneur Greg Abbott sagte, hinsichtlich der Zahl der betroffenen Einwohner und der Ausdehnung des Unwetters sei "Harvey" viel schlimmer als "Katrina". Der Wiederaufbau könnte mehr als 125 Milliarden kosten, so Abbott.

Die US-Regierung will sich in Kürze an den Kongress wenden, um die Finanzierung der Hilfe für die Betroffenen sicherzustellen. Dies kündigte der Berater für Innere Sicherheit von Trump, Tom Bossert, am Donnerstag an. Einen weiteren Finanzierungsantrag werde man stellen, wenn man einen Überblick über das Ausmaß der Schäden habe. Summen nannte Bossert zunächst nicht.

Giftiger Rauch nach Explosionen in Chemiefabrik
Ein Chemieunglück versetzte die Menschen im Überschwemmungsgebiet von Texas am Donnerstag zusätzlich in Angst und Schrecken. In einer überschwemmten Chemiefabrik ereigneten sich in der Nacht zum Donnerstag mehrere Explosionen. Von den Behörden gab es widersprüchliche Angaben zur Gefährlichkeit des aufsteigenden Qualms.

Während die US-Katastrophenschutzbehörde Fema den aufsteigenden Qualm als "unglaublich gefährlich" einstufte, erklärte die Umweltbehörde EPA, es gebe keine Anzeichen für ein gefährliches Ausmaß an freigesetzten giftigen Stoffen. Das Betreiberunternehmen erklärte, der Qualm sei "schädlich". "Giftigkeit ist allerdings eine relative Angelegenheit", sagte Arkema-Manager Richard Rennard vor Journalisten ohne nähere Erläuterungen.

Houston: Hochwasser geht langsam zurück
Während in ländlichen Gebieten von Texas und an der Golfküste die Lage am Donnerstag weiter angespannt war, ging das Hochwasser in Houston zurück. Dadurch bekamen die Einsatzkräfte Zugang zu einem Fahrzeug, in dem sich die Leichen von einem Paar und vier Urenkeln im Alter zwischen sechs und 16 Jahren befanden.

Video: Sechs Mitglieder einer Familie in Fahrzeug ertrunken

"Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet", erklärte Sheriff Ed Gonzalez. Die Behörden im Großraum Houston gehen von insgesamt mindestens 33 Toten im Zusammenhang mit Sturm "Harvey" aus.

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