09.12.2006 13:25 |

Handball-EM

ÖHB-Frauen besiegen Serbien sicher 32:27

Österreichs Handballerinnen stehen bei der Europameisterschaft in Schweden in der Zwischenrunde. Durch einen 32:27-(17:10)-Sieg am Freitag in Skövde gegen Serbien und dem 30:22- Erfolg der Ungarinnen gegen Mazedonien kann die ÖHB-Auswahl nicht mehr von den ersten drei Plätzen der Gruppe A verdrängt werden. Beste Werferin der Österreicherinnen war Logwin mit acht Treffern.

Teamchef Herbert Müller hatte am Donnerstag beim 23:42 im Auftaktmatch gegen die Ungarn einige Leistungsträgerinnen geschont, nachdem sich die Niederlage abgezeichnet hatte - diese Maßnahme dürfte sich gegen Serbien und Co. bezahlt gemacht haben. Die Österreicherinnen gerieten nie in Rückstand und zogen bereits in der 11. Minute auf 7:1 davon, mit einer Pausenführung von 17:10 war das Spiel schon in der Halbzeit praktisch entschieden.

Sieg stand nie in Frage
Auch nach dem Seitenwechsel gingen Logwin und Co. konzentriert zu Werke und lagen in der 37. Minute 21:11 in Front. In der Folge ließ die ÖHB-Auswahl - auch bedingt durch einige Wechsel - die Zügel zwar etwas schleifen, der Sieg stand aber in keiner Phase in Frage.

"Mir ist mehr als ein Stein vom Herzen gefallen. Die Partie gegen Ungarn so herzugeben und einige Spieler herauszunehmen, hat wehgetan, war aber rückblickend die richtige Entscheidung", sagte Müller, der seinem Team großes Lob spendete. "Wir haben sehr variabel gespielt. Die Abwehr ist sicher gestanden, daher haben wir viele leichte Gegenstoß-Tore erzielen können. Am Schluss hat man dann gesehen, dass die Kräfte nachlassen, aber dennoch schmeichelt den Serbinnen das Ergebnis."

Gegen Mazedonien um zweiten Gruppenplatz
Für die Österreicherinnen geht es nun im abschließenden Gruppenspiel am Sonntag gegen die Mazedonierinnen um den zweiten Gruppenplatz. Die Zwischenrunde beginnt am kommenden Dienstag.

Dienstag, 11. Mai 2021
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