08.12.2006 18:01 |

Kurzbahn-EM

Jördis Steinegger jagt Rekorde

Die Oberösterreicherin Jördis Steinegger hat am Freitag den zweiten österreichischen Rekord bei der Kurzbahn-Schwimm-EM in Helsinki fixiert. Die 23-Jährige drückte über 800 m Kraul die mehr als vier Jahre alte Bestmarke der vor zwei Jahren zurückgetretenen Petra Zahrl um 83/100 Sekunden auf 8:31,65 Minuten. Schlussendlich belegte Steinegger Rang zehn. Es siegte die Französin Laure Manaudou.

Steinegger verbesserte ihre knapp zwei Wochen alte Bestmarke um 4,43 Sekunden, war danach außer sich vor Freude. „Ist das geil?!“, entfuhr es der ASV-Linz-Athletin, nachdem sie ihren zweiten aktuellen OSV-Rekord nach jenem über 200 m Kraul auf der Langbahn geschwommen war.

Das Rennen hatte sie sich perfekt eingeteilt. „Das war Kopfsache, ich war voll gut eingestellt“, erklärte die sonst bei Großereignissen oft zu nervöse gebürtige Grazerin. Über 200 m Kraul am Sonntag hat sich die Linzerin streichen lassen, sie konzentriert sich auf die 400 m Lagen. Coach Helge Gödecke: „Da schwimmt sie auch Rekord!“

Den wollte auch Dominik Koll über 100 m Kraul. Doch in 49,48 Sekunden verfehlte der 21-Jährige seine Bestzeit von der Wien-EM 2004 um 8/100. „Er sollte offensiver angehen als über 400 Kraul, aber das war ein bisschen zu brutal“, urteilte Gödecke nachher. Koll wurde schließlich 30., 66/100 haben auf das Semifinale gefehlt. David Brandl kam in 50,56 auf eine persönliche Bestzeit, belegte unter 63 Aktiven Rang 51.

Über 400 m Lagen verfehlte Dinko Jukic den erhoffen Final-Einzug um 1,52 Sekunden und wurde 14. 4:15,34 Minuten bedeuteten immerhin persönliche Bestzeit und das Unterbieten seines vier Wochen alten OSV-Junioren-Rekords um 18/100. „Ich habe mit dem Finale spekuliert, es ging dann aber nicht so ganz“, meinte der 17-Jährige. Dominik Dür belegte Rang 16, blieb in 4:16,65 unter seiner Marke vom Ströck- Qualifying.

Freitag, 14. Mai 2021
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