Sa, 18. August 2018

Plus von 4,4 Prozent

28.08.2017 12:29

Bisherige Sommerbilanz lässt Touristiker jubeln

Das Tourismusland Österreich ist auch heuer im Sommer bei In- wie Ausländern sehr gefragt. In der bisherigen Sommersaison (Mai bis Juli) verbuchten die Betriebe ein Nächtigungsplus von 4,4 Prozent auf 35,93 Millionen. Das sei das beste Ergebnis seit 1992. Die Zahl der Gäste stieg von 5,7 Prozent auf 11,84 Millionen - auch das sei ein neuer Höchstwert.

In der ersten Hälfte der bis Ende Oktober laufenden Sommersaison gab es sowohl bei ausländischen (plus 5,8 Prozent auf 24,85 Millionen) als auch bei inländischen (plus 1,5 Prozent auf 11,08 Millionen) Gästenächtigungen Zuwächse, gab die Statistik Austria bekannt.

Österreich bei Deutschen am beliebtesten
Nach Steigerungen bereits im Vorjahr gab es auch heuer deutlich mehr Nächtigungen von Gästen aus dem wichtigsten Herkunftsland Deutschland. In der bisherigen Sommersaison stiegen diese um 6,8 Prozent auf 12,85 Millionen. Auch bei Gästen aus den Niederlanden (plus 1,3 Prozent), den USA (plus 7,9 Prozent), aus der Tschechischen Republik (plus 3,9 Prozent) und aus Frankreich (plus 2,3 Prozent) wurden Nächtigungszunahmen verzeichnet.

Russische Gäste kommen wieder
Den deutlichsten Anstieg gab es bei Nächtigungen russischer Gäste (plus 31,5 Prozent), die schon in den vergangenen Monaten wieder vermehrt nach Österreich kamen. Eine rückläufige Nächtigungsentwicklung wiesen unter anderen die Schweiz und Liechtenstein, das Vereinigte Königreich und Belgien auf.

90 Millionen Nächtigungen im ersten Halbjahr
Die Nächtigungszahl stieg vor allem in gewerblichen und privaten Ferienwohnungen deutlich an. Auch die 5-/4-Stern-Betriebe verzeichneten ein Nächtigungsplus, ebenso wie die mittlere Kategorie. Nur in den 2-/1-Stern-Betrieben war die Entwicklung rückläufig.

Im bisherigen Kalenderjahr (Jänner bis Juli) zogen die Nächtigungen um 2,5 Prozent auf 90,03 Millionen an, womit ein neuer Höchstwert erreicht worden ist. Ein Anstieg war sowohl bei den Übernachtungen von ausländischen (plus 2,9 Prozent auf 67,42 Mio.) wie auch von inländischen (plus 1,3 Prozent auf 22,61 Millionen) Gästen zu beobachten.

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