Mi, 17. Juli 2019
27.08.2017 17:40

Fuhr auf Polizist zu

Autoreifen zerschossen: Wilde Jagd auf Schlepper

Spektakuläre Szenen Marke Hollywood im niederösterreichischen Bruck an der Leitha: Nachdem ein Polizist von einem ertappten Schlepper beinahe überfahren wird, zerschießt der Beamte den linken Hinterreifen des Schleuserwagens. Dennoch gelingt dem Verdächtigen Dank eines Komplizen die Flucht. Die Fahndung nach dem Serben läuft!

Volltreffer bei Kontrollen im Kampf gegen Schlepper inklusive mobiler Kennzeichen-Erfassung auf der Ostautobahn: Gerade als die Beamten Samstagvormittag an der Abfahrtsrampe Bruck/Leitha Ost einen gefahndeten Renault entdeckt hatten, stiegen 16(!) Illegale (allesamt Pakistaner) aus dem für sieben Personen zugelassenen Wagen.

Raste auf Polizist zu
Ein Polizist sprang umgehend aus dem Dienstwagen und versuchte den mutmaßlichen Schlepper zu stellen. Doch dieser stieg aufs Gas und raste auf den Beamten zu. Nur durch eine blitzschnelle Ausweichreaktion konnte sich der Polizist retten.

Verdächtiger floh mit Komplizen
Geistesgegenwärtig zückte dieser dann die Dienstwaffe und feuerte einen gezielten Schuss auf den linken Hinterreifen des Fluchtautos ab. Treffer - doch der Lenker blieb am Gas. Allerdings dauerte es nicht lange, bis der Schlepperwagen samt plattem Reifen entdeckt wurde - abgestellt in der nächsten Ortschaft Pachfurth. Wo der Verdächtige (er wurde als der 26-jährige Serbe Predrag A. identifiziert) laut einer Zeugin in das Auto eines Komplizen sprang und davon raste. Die Fahndung läuft auf Hochtouren.

"Schlepper effizienter bekämpfen"
Innenminister Wolfgang Sobotka sieht im Bezug auf die sich häufenden Vorfälle mit Schleppern eine Kennzeichenerkennung als dringend notwendig: "Wir brauchen ein Zusammenspiel zwischen Grenzkontrollen und flexiblen Maßnahmen im Hinterland. Für die Schlepper muss klar sein das es für sie in Österreich keinen Platz gibt. Die Erweiterung der Kennzeichenerkennung ist dringend notwendig um das menschenverachtenden Geschäft der Schlepper noch effizienter bekämpfen zu können."

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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