18.08.2017 16:03 |

Klagenfurt

Neue Ära für die Flugretter

Eine neue Zeitrechnung steht für Kärntens Flugretter bevor: Denn der RK1-Stützpunkt in Fresach bekommt den modernsten Notarzthubschrauber Österreichs. Mit der "fliegenden Intensivstation" können erstmals Patienten bis 250 Kilo und fünf Begleitpersonen transportiert werden. Sogar ein 24-Stunden-Betrieb ist geplant!

Ihre Aufgabe ist es, Leben zu retten und Menschen schnellstmöglich zu versorgen. Mit dem "H 145" erhalten die RK1-Flugretter das beste Instrument dafür, das der Markt derzeit hergibt. Der insgesamt 1656 PS starke und 9,5 Millionen Euro teure Hubschrauber bietet neue Möglichkeiten im Notfall:

  • Erstmals kann man Patienten bis 250 Kilo transportieren (bisher waren es maximal 120 Kilo).
  • Erstmals kann man bis zu fünf Crewmitglieder mitnehmen.
  • Auch die technische Ausstattung erfüllt höchste Standards. "Bisher musste man bei besonders schwerwiegenden Fällen den straßengebundenen Intensiv-Transporter der Kabeg anfordern, mit dem H145 bekommen wir die erste fliegende Intensivstation Österreichs", freut sich RK1-Chef Andreas Griesser.
  • Zudem verfügt der Heli über einen 80-Kilo-Scheinwerfer für Suchaktionen.

Ab April 2018 wird der H145 in Fresach stationiert. Die Dienstzeiten werden auf 7 bis 22.30 Uhr ausgedehnt, da auch Nachtflüge möglich sind. Griesser: "Langfristig planen wir den 24-Stunden-Betrieb."

C. Rosenzopf, Kärntner Krone

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