Mo, 23. Juli 2018

Virginia-Gewaltorgie

14.08.2017 09:20

Jetzt spricht die Mutter des Amokfahrers (20)

Nach den schrecklichen Gewaltexzessen bei einer Kundgebung von Rechtsextremisten in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia steht die Stadt unter Schock. Neben den Angehörigen der Opfer fragt sich jedoch auch jene Person, die den 20-jährigen Amokfahrer James Alex Fields Jr. - er hatte seinen Wagen in die Menge gelenkt, eine 32-Jährige starb, zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt - eigentlich am besten kennen sollte, nach dem Warum: Samantha Bloom, die Mutter des Verdächtigen.

In einem Interview (siehe Video) wird die Frau am Samstag offenbar erstmals mit den Taten ihres Sohnes im Zuge der Kundgebung konfrontiert. Samantha Bloom wirkt völlig geschockt, als ihr offenbart wird, dass der 20-Jährige mit dem Auto in eine Menschenmenge gerast war.

Video: Auto rast bei Kundgebung in Menschenmenge

"Dachte, es hat etwas mit Trump zu tun"
Gegenüber dem Reporter erklärt Bloom, sie habe zwar gewusst, dass ihr Sohn am Samstag bei einer Kundgebung teilnehmen werde, nicht aber, dass es sich dabei um eine von Rechtsextremisten veranstaltete Versammlung handelte. "Ich dachte, es hat etwas mit Trump zu tun", erklärt sie weiter.

"Er hatte sogar einen afroamerikanischen Freund"
Wie sie weiter erklärt, halte sie sich generell aus den politischen Ansichten ihres Sohnes heraus, habe ihn sogar zum Auszug in eine eigene Wohnung bewegt. Dennoch steht ihr der Schock über die Tat des 20-Jährigen ins Gesicht geschrieben. Fassungslos erklärt sie: "Er hatte sogar einen afroamerikanischen Freund", ehe ihre Stimme bricht.

"Ich habe ihn noch gebeten, vorsichtig zu sein"
Bevor er am Samstag aufbrach, habe sie ihn noch gebeten, "vorsichtig zu sein" und sich bei der Kundgebung "friedlich zu verhalten". Kurz nach der schrecklichen Amokfahrt in die Menge wurde der 20-Jährige in Gewahrsam genommen.

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