04.12.2006 16:52 |

Stärker & sparsamer

Mehr Würze für den Porsche Cayenne

Vor allem stärker und sparsamer soll er werden! Der Porsche Cayenne wurde einer Schönheits- und Kraftkur unterzogen, und die dürfte dem großen Geländesportler gut getan haben. Bescherung ist im neuen Jahr.

Vier Jahre nach der Modelleinführung kommt am 24. Februar also die zweite Generation von Cayenne, Cayenne S und Cayenne Turbo. Sie kommen jetzt allesamt mit Benzindirekteinspritzung daher. Die sorgt für eine kräftige Leistungsspritze, außerdem verspricht Porsche mehr als acht Prozent Verbrauchsvorteil bei einzelnen Modellen, im realen Fahrbetrieb sogar bis zu 15 Prozent. 

Bei der Basisversion des sportlichen Geländewagens beträgt die Leistungssteigerung 40 PS (29 kW). Der Cayenne wird nun von einem 290 PS (213 kW) starken Sechszylindermotor angetrieben. Der Hubraum wurde von 3,2 auf 3,6 Liter vergrößert und das Drehmoment kletterte von 310 auf 385 Newtonmeter. Für den Spurt von Null auf 100 km/h benötigt der Cayenne 8,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 227 km/h. Zum Vergleich: Die Werte des Vorgängers lagen bei 9,1 Sekunden und 214 km/h. 

Der Cayenne S mit einem auf 4,8 Liter Hubraum vergrößerten V8-Saugmotor erreicht dank neuer Benzindirekteinspritzung sowie Einführung der VarioCam Plus-Ventilsteuerung ein Drehmoment von 500 Newtonmeter (bisher 420 Nm). Er leistet jetzt 385 PS (283 kW) – das sind 45 PS (33 kW) mehr als bisher. Der Cayenne S beschleunigt in 6,6 Sekunden auf Tempo 100, seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 252 km/h (Vorgänger: 6,8 Sekunden und 242 km/h).

500 PS im Topmodell
Beim neuen Topmodell Cayenne Turbo ist die Motorleistung im Vergleich zum Vorgänger um 50 PS (37 kW) gestiegen. Der neue, von zwei Abgasturboladern angetriebene Achtzylinder produziert 500 PS (368 kW) und 700 Newtonmeter (bisher 620 Nm). Den Spurt von Null auf 100 km/h absolviert der Turbo in 5,1 Sekunden und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 275 km/h (Vorgänger: 5,6 Sekunden und 266 km/h). Für die ideale Kraftübertragung sorgt das Porsche Traction Management (PTM), das die Motorkraft im Grundmodus zwischen den Hinter- und Vorderrädern im Verhältnis 62:38 verteilt. Über eine Lamellenkupplung können je nach Bedarf bis zu 100 Prozent des Antriebsmoments nach vorne oder hinten geleitet werden.  

Das serienmäßige aktive Fahrwerk kann jetzt auch durch die neue Wankstabilisierung Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC) erweitert werden. Die kontinuierliche Wankregelung begrenzt die Seitenneigung des Fahrzeugs in Kurven und soll sie in fast allen Fahrsituationen vollständig ausgleichen. Das tut Fahrstabilität und Fahrkomfort gut. Bei Fahrten im Gelände ermöglicht das System eine maximale Achsverschränkung und optimiert die Traktion.  

Die Grundpreise werden bei  61.300,--, 78.900,-- bzw. 128.600,-- Euro liegen.

Montag, 10. Mai 2021
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