07.08.2017 16:20 |

Aufräumarbeiten

Heftiges Unwetter hinterlässt Spur der Zerstörung!

Ob Einsatzkräfte der Feuerwehr, Monteure der Kelag oder Betroffene - auch am Montag, einen Tag nach den heftigen Unwettern, die quer durch ganz Kärnten und Osttirol eine Spur der Verwüstung gezogen hatten, standen Hundertschaften im Aufräumeinsatz. Am schlimmsten getroffen hatte es den Bezirk Sankt Veit.

Insgesamt mussten mehr als 1000 Feuerwehrmänner am Sonntag, wie berichtet, zu rund 300 Unwettereinsätzen in weiten Teilen Kärntens und Osttirols ausrücken. Ohne richtige Verschnaufpause ging es für viele Feuerwehren bereits Montagfrüh mit Aufbauarbeiten weiter, die von Bad Bleiberg bis ins Gurktal anstanden, da dort noch unzählige Keller überflutet, Dächer abgedeckt, Bäume umgestürzt sowie Straßen und Gründe durch Muren verklaust waren.

Die Krastal Straße zwischen Puch und Treffen sowie die Klippitztörl Straße zwischen Lölling und der Passhöhe Klippitztörl bleiben überhaupt bis auf weiteres gesperrt.

Auch Friesach hat es schlimm getroffen - dort stand das Wasser sogar im Ortszentrum bis zu 20 Zentimeter hoch. "Noch am späten Abend mussten acht Wehren wegen heftiger Überflutungen alarmiert werden. Sowohl das Ortszentrum als auch die Aula im Ordens-Spital waren teilweise überschwemmt", heißt es seitens der LAWZ.

Vor allem im Görtschitz- sowie im Gurktal entwurzelten und knickten hunderte Bäume um und knappten Stromleitungen. Derzeit sind noch etwa 500 Haushalte ohne Strom. 100 Kelag-Monteure stehen daher seit Sonntag im Dauereinsatz.

Alexander Schwab, Kärntner Krone

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