Di, 14. August 2018

Tod bleibt ungeklärt

04.08.2017 16:11

Braunbär rächte „Rudolf“ und warf Hochsitze um

Kärntens Bären-Experten sind froh, dass die Überreste des Braunbären "Rudolf" nicht in Kärnten, sondern wenige Meter von der Staatsgrenze entfernt in Italien gefunden wurden - die "Krone" berichtete. Vielleicht weil auch dieser Bärentod ungeklärt bleiben wird, "rächte" sich ein Artgenosse und warf Hochsitze um…

Obwohl die Todesursache unklar ist, halten die italienischen Behörden einen Abschuss für plausibel, gehen jedoch nicht von einem vorsätzlichen "Bärenmord" aus, sondern eher von einem Fehlabschuss.

"Die Silhouette des Sohlengängers kann in der Dämmerung leicht mit einem Wildschwein verwechselt werden", erklärt Großraubwild-Experte Paolo Molinari. Faktum ist aber laut dem Tarviser, dass "in Kärnten viele Landwirte den Abschuss gefordert hatten."

Trotzdem wird wohl für immer ungeklärt bleiben, was "Rudolf" im Grenzgebiet rund um die Göriacher Alm oberhalb von Hohenthurn passiert ist. Nicht weit davon entfernt, hat jetzt ein anderer Bär sich bei Jägern unbeliebt gemacht. "Auf der Feistritzer Alm wurden zwei Hochsitze von einem Braunbären umgestoßen", schildert ein Feistritzer Jäger: "Vermutlich hat ein Jagdkamerad beim Ansitz davor etwas gejausnet, was der Zottel gerochen hat."

Übel nehmen die Jäger dies dem Bären aber nicht; die Hochsitze wurden wieder aufgestellt. Anders im Rosental, wo die Polizei fast täglich Tatzenspuren sichern muss. Dieses Mal wurden in St. Margareten Bienenstöcke geplündert.

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