Sa, 18. August 2018

Nach Aus für Schaden

01.08.2017 18:25

Salzburg wählt am 26. November neuen Bürgermeister

In der Stadt Salzburg haben sich die Fraktionen des Gemeinderats am Dienstagnachmittag auf den 26. November als Termin für die Bürgermeisterdirektwahl verständigt. Die Neuwahl war notwendig geworden, nachdem Amtsinhaber Heinz Schaden (SPÖ) nach dem nicht rechtskräftigen Schuldspruch im Untreue-Prozess gestern seinen Rücktritt in der nächsten Gemeinderatssitzung am 20. September angekündigt hatte.

In der Stadt Salzburg wird der Bürgermeister direkt gewählt. Als Beginn für den Wahlkampf haben die Fraktionen am Dienstag einvernehmlich den 26. Oktober festgelegt. Sollte keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang mehr als 50 Prozent der Stimmen erreichen, findet am 10. Dezember eine Bürgermeister-Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen statt.

Sechs Kandidaten treten an
Zur Wahl antreten werden insgesamt sechs Kandidaten. Der neue Bürgermeister wird rund 15 Monate im Amt sein. Im Frühjahr 2019 finden in der Stadt die nächsten regulären Gemeinderatswahlen statt, dann wird auch erneut ein Bürgermeister gewählt.

  • Die Salzburger SPÖ hat bereits im Mai 2016 die Weichen für die Nachfolge von Stadtchef Heinz Schaden gestellt. Für die Sozialdemokraten wird SPÖ-Klubchef Bernhard Auinger ins Rennen gehen.
  • Die ÖVP hat als Kandidaten Vizebürgermeister Harald Preuner aufgestellt, der am Donnerstag seinen 58. Geburtstag feiert.
  • Die grüne Bürgerliste einigte sich am Montag einhellig auf Stadtrat Johann Padutsch als ihren Kandidaten.
  • Einzig weibliche Bürgermeister-Kandidatin ist Baustadträtin Barbara Unterkofler (42) von den Neos.
  • Die Freiheitlichen in der Stadt haben sich schon im April festgelegt und werden Klubobmann Andreas Reindl aufstellen.
  • Nicht zuletzt kündigte am Dienstag auch Christoph Ferch (57), dessen Liste "Bürger für Salzburg" 2014 mit einem Mandat in den Gemeinderat einzog, an, erneut für das Amt kandidieren zu wollen.
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