Not im Irak
Jetzt fehlen Wasser und Medikamente
Nachrichten
10.04.2003 16:15
Die Bevölkerung im Irak ist das Not leidende Opfer dieses Krieges. Für internationale Hilfsorganisationen ist es äußerst schwierig, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Dabei ist es laut Experten gerade jetzt - nach dem Sturz von Saddam Hussein - ganz besonders wichtig, dass unverzüglich geholfen wird.
Seit der Zunahme der Kämpfe in Bagdad hattedas Internationale Rote Kreuz (IKRK) sein Engagement im Irak,das es als einzige Organisation noch mit Ausländern wahrnahm,eingeschränkt. Das IKRK kümmert sich vor allem um dieVersorgung von Spitälern und die Wiederherstellung der Wasserversorgung.
Die Lieferung sauberen Wassers ist derzeit das Hauptproblemim Irak. Die Weltgesundheitsorganisation WHO steht in Jordanienmit 23 Geräten bereit, mit denen die Wasserqualitätgetestet werden kann, sagte WHO-Sprecher Ian Simpson. "Die Lagein den Krankenhäusern ist schlimmer geworden, weil sich nichtsändert." Sauberes Wasser werde in den vollbelegten Spitälerndringend für Operationen gebraucht. "Wir warten darauf, inden Irak fahren zu können, aber diese Entscheidung wird aufder Ebene der Vereinten Nationen gefällt."
Wasserqualität wichtig
Der Zugang zu sauberem Wasser ist derzeit in nurganz wenigen Regionen möglich. Um den Ausbruch von Choleraoder Durchfallerkrankungen zu verhindern, müsse die Wasserqualitätunbedingt getestet werden, erklärte die WHO. Dazu hältdie Organisation weitere 36 Notfalleinheiten ebenfalls in Jordanienbereit, die aus jeweils einer Tonne mit Arzneien und medizinischemGerät bestehen. Mit einer Einheit können 10 000 Menschenbis zu drei Monate lang versorgt werden.
UNICEF warnt seit Tagen, dass vor allem Kinder imIrak durch Wassermangel und Krankheiten bedroht sind. UNICEF-Helferberichten, dass die gefährlichen Durchfallerkrankungen beiKindern im Süden des Landes zunehmen. Schon vor dem Krieglitt jedes irakische Kind durchschnittlich 15 Mal pro Jahr anDurchfall, teilte die deutsche UNICEF-Sektion am Mittwoch in Kölnmit. Erkrankungen, die durch verschmutztes Wasser hervorgerufenwerden, seien Todesursache Nummer eins bei irakischen Kindern,jedes achte Kind sterbe vor seinem fünften Geburtstag.
Auch die EU hilft
Die Europäische Union gibt 9,5 Millionen Eurofür humanitäre Hilfe im Irak. Das Geld dient der Versorgungmit Wasser, Lebensmitteln und medizinischer Ausrüstung vorallem in den Kriegsgebieten im Süden des Irak. Auch Großbritannienstockte neben der Kriegskasse seine Nothilfe für den Irakkräftig auf. Im Budget für 2004, de n FinanzministerGordon Brown am Mittwoch in London vorstellte, sind 240 MillionenPfund (348 Mill. Euro) für die humanitäre Hilfe vorgesehen,die zum Wiederaufbau des Landes nach Ende des Krieges dienen soll.
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Raiffeisen Landesbank NÖ/Wien
Kto.-Nr: 62 00 522 169
BLZ 32000
Kennwort: Irak-Hilfe
"Caritas": PSK: 7.700.004
"Rotes Kreuz": PSK 2.345.000
"Arzte ohne Grenzen": PSK 930 40 950 (Kennwort: Irak)
Die Lieferung sauberen Wassers ist derzeit das Hauptproblemim Irak. Die Weltgesundheitsorganisation WHO steht in Jordanienmit 23 Geräten bereit, mit denen die Wasserqualitätgetestet werden kann, sagte WHO-Sprecher Ian Simpson. "Die Lagein den Krankenhäusern ist schlimmer geworden, weil sich nichtsändert." Sauberes Wasser werde in den vollbelegten Spitälerndringend für Operationen gebraucht. "Wir warten darauf, inden Irak fahren zu können, aber diese Entscheidung wird aufder Ebene der Vereinten Nationen gefällt."
Wasserqualität wichtig
Der Zugang zu sauberem Wasser ist derzeit in nurganz wenigen Regionen möglich. Um den Ausbruch von Choleraoder Durchfallerkrankungen zu verhindern, müsse die Wasserqualitätunbedingt getestet werden, erklärte die WHO. Dazu hältdie Organisation weitere 36 Notfalleinheiten ebenfalls in Jordanienbereit, die aus jeweils einer Tonne mit Arzneien und medizinischemGerät bestehen. Mit einer Einheit können 10 000 Menschenbis zu drei Monate lang versorgt werden.
UNICEF warnt seit Tagen, dass vor allem Kinder imIrak durch Wassermangel und Krankheiten bedroht sind. UNICEF-Helferberichten, dass die gefährlichen Durchfallerkrankungen beiKindern im Süden des Landes zunehmen. Schon vor dem Krieglitt jedes irakische Kind durchschnittlich 15 Mal pro Jahr anDurchfall, teilte die deutsche UNICEF-Sektion am Mittwoch in Kölnmit. Erkrankungen, die durch verschmutztes Wasser hervorgerufenwerden, seien Todesursache Nummer eins bei irakischen Kindern,jedes achte Kind sterbe vor seinem fünften Geburtstag.
Auch die EU hilft
Die Europäische Union gibt 9,5 Millionen Eurofür humanitäre Hilfe im Irak. Das Geld dient der Versorgungmit Wasser, Lebensmitteln und medizinischer Ausrüstung vorallem in den Kriegsgebieten im Süden des Irak. Auch Großbritannienstockte neben der Kriegskasse seine Nothilfe für den Irakkräftig auf. Im Budget für 2004, de n FinanzministerGordon Brown am Mittwoch in London vorstellte, sind 240 MillionenPfund (348 Mill. Euro) für die humanitäre Hilfe vorgesehen,die zum Wiederaufbau des Landes nach Ende des Krieges dienen soll.
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