Mo, 16. Juli 2018

Andreas Blumauer

28.07.2017 11:38

St. Pölten: "Wir haben Rapid viel zu verdanken!"

St. Pöltens Geschäftsführer Andreas Blumauer gab der "Krone" vor dem ersten Bundesliga-Heimspiel einen Einblick in die SKN-Zahlenwelt. (Im Video oben sehen Sie die knappe 2:3-Niederlage der St. Pöltner in Graz!)

"Krone":Nach der Auftaktpleite gegen Sturm wartet nun Rapid. Gibt es ein volles Stadion?
Andreas Blumauer: In der Vorsaison war es mit 8000 Leuten voll. Im Moment hinken wir mit dem Vorverkauf ein wenig hinterher, sind erst 4500 Karten weg. Rapid hat diesmal nur halb so viele Karten angefordert.

Dennoch klingelt durch die Hütteldorfer die SKN-Kassa?
Klar. Wir haben Rapid viel zu verdanken, haben unter anderem durch den Rekordmeister unsere Besucherzahlen im Schnitt deutlich gehoben. Aber auch beim Aboverkauf gibt es einen 25-prozentigen Zuwachs.

Der Verein wächst demnach?
Ja, in kleinen Schritten. Daher mache ich mir um den SKN auch keine Sorgen. Wir haben mittlerweile 890 Abos verkauft, mit dem Businesssektor sind wir schon über der Tausendermarke. Bei den Mitgliedern hatten wir vor zwei Jahren nur 180, jetzt sind wir bei 800. Wir wissen aber auch, dass wir, zum Beispiel gegenüber Rapid, noch riesigen Aufholbedarf haben.

Beim Budget waren im Vergleich zum Vorjahr keine großen Sprünge möglich. Wie sollen die sportlichen Ziele damit erreicht werden?
Es wird ähnlich wie im Vorjahr sein, erst nächstes Jahr wollen wir den nächsten Schritt machen. Gegenüber anderen Vereinen fließt bei uns verhältnismäßig mehr Geld in die Organisation als in den sportlichen Bereich. Daran müssen wir arbeiten. Um Trainer Fallmann mehr Optionen am Transfermarkt zu geben.

Ist dieser für den SKN heuer schon geschlossen?
Wir halten Augen und Ohren weiterhin offen. Unser Problem ist, dass wir keine oder nur sehr geringe Ablösen zahlen können. Daher dauert es bei uns auch oft ein wenig länger, bis wir Spieler verpflichten. Die Verhandlungen sind immer sehr intensiv.

Im Notfall kann ja noch im Winter reagiert werden …
Kaum! Wir haben leider keinen Großsponsor wie andere Klubs, der in heiklen Situationen noch einmal Geld nachschießt. In dieser Hinsicht sind wir ein unflexibler Verein.

Harald Dworak, Kronen Zeitung

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