Mi, 17. Oktober 2018

Ehrenzeichen in Gold

24.07.2017 16:35

Emotionale Ehrung für Weltstar Erwin Schrott

Irgendwann hört man als Gesellschaftsreporter auf zu zählen, bei wie vielen Ehrungen man dabei war. Ganz klar ist aber, dass jene von Weltstar Erwin Schrott eine der emotionalsten war, die ADABEI in den Räumlichkeiten des Bundeskanzleramtes je miterlebte.

Diesen Zug hatten Bundesregierungsmitglieder, oder andere Vertreter aus der Spitzenpolitik verpasst. Denn sie waren erst gar nicht dort. Also nahm Bundestheater-Chef Christian Kircher die Auszeichnung für den aus Uruguay stammenden Bassbariton vor.

Im Beisein seiner attraktiven Partnerin, sowie Gery Keszler (sein Life Ball spielt im karitativen Leben Schrotts eine wichtige Rolle), Ex-Nationalratsabgeordnete Theresia Haidlmayr und Ioan Holender.

Als Entdecker und Förderer des Sängers hielt Kircher in seiner Laudatio fest: "Viele darstellende Künstler wollen möglichst schnell bekannt werden. Sie wollen dann ganz oben sein, ohne den Weg dorthin gegangen zu sein. (...) Er hat nie vergessen, woher er eigentlich kommt!"

Schrott zu Tränen gerührt
Genau bei diesem Punkt rang Erwin Schrott mit den Tränen, als er seinen Eltern, zwei Arbeitern aus Montevideo, für alles dankte. Doch die Auszeichnung (das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik) widmete er der ehemaligen Behinderten- und Zivildienstsprecherin der Grünen, Haidlmayr: "Diese Frau ist für mich mit ihrem Mut, mit ihrem Engagement und mit ihrem Willen ein Vorbild in allen Belangen. Ich bin sehr dankbar, sie kennen zu dürfen!" Ein würdiges Ende, einer emotionalen Ehrung.

Norman Schenz, Kronen Zeitung

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