30.11.2006 13:54 |

Horror-Crash

Lillehammer: Mario Stecher schwer gestürzt

Mario Stecher ist bereits am Mittwoch im Training für den Weltcup der Nordischen Kombinierer in Lillehammer schwer gestürzt. Der Mannschafts-Olympiasieger, der zunächst in das örtliche Krankenhaus gebracht wurde, hatte aber Glück im Unglück. Er kam bei dem böse aussehenden Sturz noch recht glimpflich davon. Er reiste am Donnerstag mit einem Schleudertrauma und Prellungen "im Gepäck" ab.

"Es war schon eine haarige Situation. Mir ist bei der Landung die Bindung aufgegangen und dann bin ich voll auf meinen Ski geknallt. Ich hatte aber Glück, dass nicht mehr passiert ist", sah Stecher den Zwischenfall noch positiv. Der Steirer wird zumindest eine Woche pausieren müssen.

Cheftrainer Alexander Diess war freilich alles andere als erfreut. "Das sind die Situationen, die ich am Skispringen hasse. Am Ende ist alles aber noch einmal glimpflich verlaufen. Leider fällt uns mit Mario aber ein Topathlet aus." Diess, der für Stecher niemand nachnominiert hat, verwies auch auf die Bedingungen vor Ort: "Teilweise ist neben dem Eis im Aufsprung die Erde rausgekommen."

Formkurve der ÖSV-Kombinierer zeigt nach oben
Abgesehen von Stechers Missgeschick zeigt die Formkurve aber nach oben. "Wir konnten in den vergangenen Tagen sehr gut trainieren, die Sprungform zeigt bei allen nach oben", gab es auch positiven Neuigkeiten vor den beiden Gundersen-Bewerben am Samstag (10:00 Uhr zwei Sprünge/13:45 15 km Langlauf) und Sonntag (09:15/12:45). Auch Felix Gottwald, dem es auf der Schanze in Kuusamo gar nicht gut gelaufen war, sprang wesentlich besser.

Freitag, 07. Mai 2021
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