Das Christkind gibt sich damit heuer etwas spendabler als im Weihnachtsgeschäft 2005. Laut der Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "Spectra" wollen Herr und Frau Österreicher knapp 1,6 Milliarden Euro - und damit um fast 60 Millionen mehr als im Vorjahr - in Geschenke investieren.
In jedem Haushalt werden heuer voraussichtlich Geschenke im Wert von 483 Euro unter dem Christbaum liegen, was hochgerechnet einen Betrag von 1,594 Milliarden Euro ergibt. Die Sparneigung gehe zurück, der Euro sitze so locker wie seit Jahren nicht mehr, so die Meinungsforscher.
Bekleidung führt Hitliste der Geschenke an
Die Hitliste der Geschenke ist eine der Konstanten im Weihnachtsgeschäft: An der Spitze steht Bekleidung (47 Prozent), gefolgt von Spielzeug (38 Prozent) und Kosmetika (35 Prozent). Auch Sport- und Freizeitartikel (20 Prozent), Unterhaltungselektronik (19 Prozent) und Schmuck (17 Prozent) sind weiterhin gefragt. Ein knappes Drittel der Österreicher, die etwas herschenken, wollen das u.a. wieder mittels Gutscheinen tun.
"Spectra" hat im November persönliche Interviews mit 1.000 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählten Personen durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass die Bereitschaft, heuer mehr Geld auszugeben, verglichen mit 2005 unverändert ist. Gleich viel zu investieren können sich mehr Menschen (plus fünf Prozent) als im vergangenen Jahr vorstellen. Der Anteil jener Österreicher, die weniger ausgeben wollen, ist im selben Umfang gesunken.
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