Der Arzt Univ.-Prof. Dr. Manfred Neuberger war nicht nur bei der großen „Krone“-Podiumsdiskussion zum Thema Rauchverbote dabei, er hat auch gute Tipps für Aufhörwillige parat vor allem in seiner Funktion bei der „Initiative Ärzte gegen Raucherschäden“.
Ein zentraler Tipp dabei: Gemeinsam geht´s besser als einsam - zum Beispiel am Arbeitsplatz: „Generell zeigt sich, dass Gruppentherapie nicht nur effizienter, sondern auch effektiver ist als individuelle Bemühungen des einzelnen Rauchers oder auch als ärztliche Interventionen geringer Intensität“, so Neuberger.
Jeder Zweite bleibt abstinent
Die Auswertung von Studien zeigt, dass die Erfolgsquote tatsächlich hoch ist. Im Fall der Voest-Nichtraucherseminare lag sie drei Jahre danach bei 51 Prozent, jede/r Zweite blieb also nikotinabstinent. „Psychosoziale Einflussfaktoren wie etwa der Gruppendruck am Arbeitsplatz wirken sich vorteilhaft auf den Seminarerfolg aus“, so Neuberger und seine Kollegen.
„Ex-Raucher profitieren mehrfach vom Aufgeben“, wirbt der Arzt: „Sie sparen sich hohe Kosten, können sich über die Überwindung ihrer Nikotinsucht freuen und über gesteigertes Wohlbefinden sowie langfristig bessere Gesundheit.“
Foto: Martin Jöchl
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.