Mi, 17. Oktober 2018

"Krone"-Ombudsfrau

24.07.2017 18:00

Todesfall: Laptop kam zu spät zur Reparatur

Bei Leserin Anna E. aus Niederösterreich kam im heurigen Frühjahr viel zusammen: Neben einem schweren persönlichen Verlust hatte sie auch noch mit einem defekten Laptop zu kämpfen. Durch die Aufregung rund um den Schicksalsschlag hatte Frau E. die Reparatur des Geräts aber um 10 Tage zu spät beantragt. Die Ombudsfrau konnte helfen.

Gekauft hatte die Leserin den Computer im April 2016. Die Freude damit währte leider nicht lange, das Gerät verursachte schon wenige Monate nach dem Kauf Schwierigkeiten: "Die Leertaste funktionierte nicht mehr und das E-Mail-Programm machte Probleme", schrieb Frau E. der Ombudsfrau. Da ihr Mann an Krebs erkrankt war, brachte sie das Notebook nicht sofort zurück zum Verkäufer. Im März verstarb ihr Gatte dann leider an der schweren Erkrankung. "Ich wollte dann den Laptop sofort zur Garantie-Reparatur bringen", so die Leserin.

Doch verständlicherweise waren ihre Gedanken nach der Aufregung rund um den Tod ihres Mannes und dessen Begräbnis nicht beim kaputten Computer: "So habe ich das Gerät ziemlich genau zehn Tage nach Ablauf der Garantie zur Reparatur gebracht", erklärte die Leserin: "Ich habe auch auf den Umstand hingewiesen, warum ich nicht gleich gekommen bin. Anfangs wurde mir in Aussicht gestellt, dass vielleicht eine Kulanzreparatur möglich sei. Allerdings ist dem nun nicht so." Die Reparaturkosten beliefen sich auf 141,94 Euro. Frau E. wandte sich verzweifelt an uns: "Jetzt muss ich mich nach dem schweren Verlust auch noch damit herumärgern."

Wir fragten beim Verkäufer nach. Dort hieß es, da für das betroffene Gerät nur eine zwölfmonatige Garantie gelte, sei vom Hersteller eine Kulanzreparatur abgelehnt worden. Allerdings kam Media Markt unserer Leserin entgegen: Die Hälfte der Reparaturkosten wurde in diesem besonderen Fall übernommen, was unsere Leserin freute.

 Ombudsfrau
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