Do, 17. Jänner 2019

50 Kandidaten

14.07.2017 14:58

Düringer verlost Listenplätze für Parlamentswahl

Der Kabarettist Roland Düringer geht mit seinem politischen Engagement weiterhin ungewöhnliche Wege: So solle über die Reihung der Bundesliste seiner Partei "Meine Stimme gilt" mittels Los entschieden werden. Aus mehr als 1000 Bewerbern hätten sich 50 geeignete Kandidatinnen und Kandidaten dafür qualifiziert, erklärt Düringer in einem Video auf seiner Facebook-Seite.

Nach einem wochenlangen und mehrstufigen Prozess hat "Meine Stimme gilt" ihr Auswahlverfahren abgeschlossen. Teil davon waren etwa ein politischer Online-Test sowie ein Casting für die Medientauglichkeit der Bewerber. Auf den 50 Listenplätzen sollen sich 25 Frauen und 25 Männer finden. Der Parteigründer nannte Anfang August als angepeiltes Datum für die Durchführung der Auslosung.

"Möglichst repräsentative Gruppe"
"Wir haben versucht, eine möglichst repräsentative Gruppe zu finden, und nun wollen wir gemeinsam darüber nachdenken, wie wir das politische System verbessern können", so Parteigründer Düringer, der sich gleichzeitig bei all jenen "Menschen da draußen" bedankte, die seine Bewegung unterstützt haben.

"Diejenigen, die nicht zu diesen 50 Personen gehören, werden jetzt von uns benachrichtigt, dass sie eben nicht zu diesen 50 Personen gehören. Die sollen bitte nicht beleidigt sein oder böse oder gekränkt. Das heißt nicht, dass du unsympathisch warst oder etwas falsch gemacht hast", erklärt der selbst ernannte Wutbürger in seiner Facebook-Botschaft.

Düringer hofft, dass Enttäuschte nicht schlecht über ihn reden
Gleichzeitig hofft Düringer, dass ihn weiterhin alle unterstützen, die von Anfang an dabei waren. Das Allerschlimmste wäre es, "wenn diejenigen, die nicht auf der Liste sind, nun schlecht von 'Meine Stimme gilt' reden würden".

Ex-FPÖ-Politiker Karl Schnell kandidiert mit eigener Liste
Nachdem am Freitag Ministerrat und Hauptausschuss des Parlaments den 15. Oktober nun tatsächlich als Wahltermin fixiert haben, kann das Rennen um die Wählergunst beginnen. Am Freitag ist ein weiterer Wahlwerber hinzugekommen: Der frühere FPÖ-Politiker Karl Schnell tritt mit einer eigenen Liste an.

Sorgen, dass er nicht genügend Unterstützungsunterschriften sammeln kann, muss sich Schnell nicht: Der langjährige FPÖ-Politiker, der nach seinem Rauswurf bei den Freiheitlichen seit einiger Zeit selbstständig unterwegs ist, hat zwei ebenfalls vormals freiheitliche Mandatare im Nationalrat sitzen. Die dritte dafür nötige Stimme liefert offenbar Christoph Hagen, zuletzt im Team Stronach tätig. Allzu rosig beurteilt Schnell die Chancen seiner "Freien Partei Salzburg" aber offenbar nicht: "Wir haben wenig Zeit und kein Geld."

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