Attentäter gesucht

Messerattentat war blutige Mutprobe!

Gerettet ist Genoveva G. (54), auf die ein Attentäter beim Kurpark Bad Ischl fünfmal eingestochen hatte. Verletzt hatte sie sich heimgeschleppt. „Zuerst hat sie nichts gesagt, Stunden später geschrien“, erzählt ihre Retterin. Vom Angreifer fehlt jede Spur. Es könnte eine blutige Mutprobe gewesen sein!

„Sie war Essen holen und ist um Mitternacht schneeweiß heimgekommen, hat sich hingelegt. Erst um vier Uhr früh hat sie geschrien, dass sie keine Luft mehr kriegt“, erzählt Helga U. (61), bei der das Überfallsopfer mit ihrem Freund (34) lebt. Dieser ist der Sohn von Helga U. - alkoholisiert merkte er nicht, dass seine Freundin verletzt war!

Die „Schwiegermutter“ holte die Rettung. Im Bad Ischler Spital wurde Genoveva G. gerettet. „Ein Stich hatte die Brustkorbwand verletzt, ein Liter Blut war hineingeflossen. Das verdrängte die Lunge, es kam zur Atemnot“, erklärt Primar Lothar Schmid. Die anderen drei Stiche durch ein Taschenmesser mit Sieben-Zentimeter-Klinge waren nicht lebensbedrohlich.

Jetzt sucht die Polizei Zeugen für den Überfall am vergangenen Sonntag um 23 Uhr in der Wirerstraße.

„Es könnte eine Mutprobe gewesen sein“, sagt Sicherheitsdirektor Alois Lißl. Heuer hat sich in OÖ die Anzahl der geklärten Angriffe durch unter 14-Jährige auf 83 Fälle verdoppelt!

 

 

Symbolfoto: Martin Jöchl

Dienstag, 15. Juni 2021
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