Di, 18. Dezember 2018

Rettung mit Boot

15.06.2017 19:49

Mit E-Bike in Inn gestürzt

Rettungseinsatz für die Feuerwehren Wernstein und Schärding am Inn: Ein deutscher Urlauber (60) war am Radweg auf der bayrischen Seite bei einem Überholmanöver mit seinem E-Bike drei Meter tief in den Inn gestürzt. Er konnte sich mit letzter Kraft am Ufer festhalten, wurde dann von Feuerwehrleuten mit dem Boot geborgen.

"Ein Radfahrer ist am Mittwoch kurz nach 18 Uhr auf der bayrischen Innseite am Radlweg unterhalb vom Klettergarten in Neuhaus unterwegs gewesen. Da ist eine ganz steile Passage, da ist er mit dem Radl drei Meter eine Böschung pfeilgerade abgestürzt. Das Fahrrad ist versunken, aber er hat sich an Zweigen im Uferbereich festhalten können", berichtet Michael Hutterer, Kommandant der FF Schärding. "Bayrische Kameraden haben sich mit Seilen zu ihm runter gelassen und uns um Hilfe gebeten, weil sie kein Boot haben", sagt Hutterer.

Wirbelbruch-Verdacht
Die Wernsteiner Feuerwehr rettete den havarierten Radler, brachte ihn zu einer Stelle bei der Kläranlage, wo die bayrische Rettung ihn übernommen und ins Klinikum Passau gebracht hat: Verdacht auf Wirbelbruch.
Beim Verletzten handelt es sich um einen Urlaubsgast aus Unterfranken, der mit dem E-Bike unterwegs war. Mit elektrischer Unterstützung packte den 60-Jährigen der Ehrgeiz, er überholte einen anderen Radfahrer, obwohl der Radweg an dieser Stelle sehr steil ist. Das versenkte E-Bike kostet 3000 Euro.

Kronen Zeitung, Christoph Gantner

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