Mi, 19. September 2018

Streit vor Gericht

09.06.2017 16:39

Paukenschlag! Christoph Monschein verklagt Admira

Das Verhältnis zwischen Goalgetter Christoph Monschein der Admira sah auch schon mal besser aus. Der 24-jährige Stürmer zieht nun wegen der im Februar gezogenen Verlängerungsoption vor Gericht und möchte offenbar seinen Abschied aus der Südstadt erzwingen.

Er ist Admiras heißeste Transferaktie: Christoph Monschein. Zehn Treffer erzielte der Stürmer in der vergangenen Saison für die Südstädter. Jetzt soll er auf der Wunschliste von Austria Wien stehen.

Aber das Verhältnis zwischen der Admira und dem Top-Torjäger ist getrübt. Wie Monscheins Spielerberater Christian Sand gegenüber "Sky" erklärte, verklagt der 24-Jährige wegen der im Februar gezogenen Verlängerungsoption seinen Verein. Ein weiterer Streitpunkt sei die ungenügende Kommunikation des Tabellensechsten.

Teilnahme am Trainingsauftakt abgesagt
"Christoph Monschein wird definitiv nicht am Trainingsauftakt der Admira teilnehmen, weil wir uns nicht länger frotzeln lassen wollen", betont Sand und erklärt die Hintergründe der Klage folgendermaßen: "Normalerweise ist es so: Der Spieler will etwas bestimmtes, der Verein will etwas, dann versucht man, die Interessen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Aber diesmal habe ich die Interessen der Admira noch nicht herausgefunden. Es kommt keine definitive Ablöseforderung. Die Admira will nicht einmal Gespräche führen."

Laut Sand sei die Verlängerungsoption nicht rechtens: "Wir haben sie gleich darauf hingewiesen, als die Option gezogen wurde, dass es da rechtliche Probleme gibt, und ob wir vielleicht über einen neuen Vertrag sprechen. Da ist auch nie etwas Konkretes gekommen."

"Laut unseren Anwälten ist das wasserdicht"
Die Admira sieht jedoch keine Probleme: "Laut unseren Anwälten ist das wasserdicht. Ich meine, sie können es probieren - sie werden sehen, wie weit sie kommen werden", so Ernst Baumeister in einer Stellungnahme. "Wenn das anfechtbar wäre...Ich weiß nicht, wie viele Kaderspieler bei anderen Vereinen Optionen haben, es wäre traurig für jeden Verein", erklärte der Sportdirektor weiter.

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