Mi, 17. Oktober 2018

Ärger in Innsbruck

31.05.2017 09:16

Polit-Parolen: Schmierfinke erhitzen die Gemüter

Unbekannte Schmierfinke sorgen derzeit im Innsbrucker Olympischen Dorf sowie im Stadtteil St. Nikolaus für helle Aufregung! Am Wochenende verunstalteten die Vandalen zahlreiche Häuserfassaden mit politischen Parolen. Die Polizei ist alarmiert, eine Spur zu den Tätern gibt es bislang nicht.

"Es lebe der Volkskampf", "Revolution", oder: "Widerstand ist Kampf" - Parolen wie diese (auch in türkischer Sprache) sind derzeit auf vielen Hausmauern im O-Dorf und in St. Nikolaus zu lesen. Das Werk von Vandalen, die in der Nacht auf Samstag in diesen beiden Innsbrucker Stadtteilen ihr Unwesen trieben.

Zwölf Fassaden beschmiert

Laut Polizei wurden insgesamt zwölf Fassaden mit Farb-Spraydosen verunstaltet. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur - aufgrund der Ähnlichkeit der Schriftzüge könne aber davon ausgegangen werden, dass es sich um dieselben Vandalen handelt. Der genaue Sachschaden lasse sich derzeit aber noch nicht beziffern.

Betroffene Bewohner verärgert

Dieser dürfte aber beträchtlich sein, und das bringt vor allem die Bewohner der betroffenen Wohnanlagen sprichwörtlich auf die Palme. "Letztlich müssen die Schäden sowieso wir bezahlen. Diese werden sicherlich über die Betriebskosten abgerechnet", ärgert sich etwa Markus Malle, der von Geburt an im O-Dorf lebt. Jeder solle seine eigene politische Einstellung haben oder an das glauben, was er will. "Aber das geht zu weit", betont der 32-Jährige.

Kein Einzelfall! Immer wieder kommt es im O-Dorf zu diversen Vandalenakten!

Hubert Rauth, Kronen Zeitung

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