So, 19. August 2018

"Angst vor Essen"

04.06.2017 19:22

Instagram-Star Alexis Ren beichtet Essstörungen

Sie ist einer der größten Stars auf Instagram, wo sie mit ihrem glamourösen Lifestyle und sexy Bildern über 9 Millionen Fans hat. Jetzt enthüllt Alexis Ren ein dunkles Geheimnis in einem Interview mit "Cosmopolitan". Die 20-Jährige litt jahrelang an Essstörungen.

Angefangen hatte laut "Enterpress News" alles, als ihre Mutter starb. Damals, als Alexis gerade dabei war, ins Model-Geschäft einzusteigen. "Dort war mein Körper ständig ein Thema." - Immer wieder habe sie Sätze wie "Du hast zugenommen, du solltest was dagegen tun" zu hören bekommen. Daraufhin ging sie ins Fitness-Studio, und reduzierte ihre Mahlzeiten radikal.

Im krassen Gegensatz dazu waren aber ihre öffentlichen Auftritte mit Partner Jay Alvarez auf YouTube, wo die beiden ihr ausschweifendes Leben als Jetsetter vorlebten. Sie habe Selbstzweifel und Schuldgefühle bekommen.

"Hatte richtig Angst vor Essen"
"Wenn ich was gegessen habe, fühlte ich mich schlecht. Also aß ich noch weniger und dann noch weniger und noch weniger. Ich hatte richtig Angst vor Essen." Dieses Leben zwischen faktischer Nulldiät und anstrengendem Training habe sie einerseits als Strafe, andererseits aber auch als Erleichterung gesehen. "Ich glaubte, dass mein Körper das einzige war, was meine Fans an mir mochten."

Mit Hilfe von guten Freunden hat sich Alexis Ren inzwischen aus dieser gefährlichen Abwärtsspirale befreien können und auch wieder ein paar Kilo zugelegt. Mit ihrer Erfahrungen will sie anderen helfen, die in einer ähnlichen Situation stecken. In den USA gibt es nach Schätzungen rund 30 Millionen, die an Bulimie, Mager- oder Fresssucht leiden. "Es ist ok, wenn man nicht ok ist!", sagt die YouTuberin in dem Interview. "Aber wenn du nicht glücklich bist, kannst du nicht erwarten, dass dein Körper gut und glücklich aussieht."

"Sich vergleichen, bringt nur Angst"
Für ihre Fans hat Alexis hat noch eine wichtigen Rat: "Es ist zwar schön, zu den Mädchen, die einen inspirieren, aufzuschauen. Sich mit ihnen zu vergleichen, bringt aber nur Angst und Selbsthass."

 krone.at
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